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Matinee

08.11.2019

Globaler Filmherbst in Meitingen

Der Film „We exist“ ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm mit Bildern und Musik von geflüchteten Menschen im Mittelmeerraum.
Bild: Quartiersbüro Meitingen

Das Migrationsforum organisiert nach der Vorführung auch ein kleines Buffet, zu dem geflüchtete Frauen Gebäck aus ihrer Region mitbringen

Das Migrationsforum Meitingen hat sich mit Unterstützung des Meitinger Quartiersbüros erfolgreich um die Teilnahme am „Globalen Filmherbst“ beworben. Im Rahmen der geförderten Veranstaltungsreihe in Bayern und Baden-Württemberg werden spannende Filme zu verschiedenen Lebenswelten unter Anwesenheit der Filmemacher präsentiert.

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In diesem Rahmen findet im Meitinger Cineplex-Kino am Samstag, 30. November, von 11.30 bis 14 Uhr die Film-Matinee „We exist“ statt.

Zu Beginn der Veranstaltung wird der Film „We exist“ von Lucian Segura gezeigt. Es ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm mit Bildern und Musik von geflüchteten Menschen im Mittelmeerraum. Nach der Filmpräsentation gibt es ein kleines Buffet, zu dem auch geflüchtete Frauen des „Meitinger Frauencafés“ selbst gemachtes Gebäck aus ihrer Region beitragen. Während der Mahlzeit können die Eindrücke zum Film in persönlichen Gesprächen ausgetauscht werden. Anschließend findet ein Podiumsgespräch mit dem Regisseur Lucian Segura und dem ResQship-Akteur Friedrich Reich statt. Friedrich Reich war kürzlich bei einer Mission im Mittelmeer im Einsatz und erzählt über seine Erfahrungen im Rahmen dieser Rettungsaktionen.

Globaler Filmherbst in Meitingen

Moderiert wird die Veranstaltung von Jens Tietböhl (Quartiersbüro Meitingen) und Simon Oschwald (Leiter des Referats Migration beim Diakonischen Werk Augsburg).

Zum Film: „We exist“ ist ein 45 Minuten langer Dokumentar-Musikfilm, mit Untertiteln auf Deutsch. Zu hören sind Musiker und Musikerinnen aus den Ländern des Mittleren Ostens und Afrika – kombiniert mit assoziativen Bildern von Menschen auf der Flucht, die sich im Mittelmeerraum bewegen. Keine sensationsheischenden Aufnahmen, sondern poetische Bilder erzählen den menschlichen Aspekt dieser andauernden Tragödie.

Die Musiker kommen teils aus Flüchtlingslagern, teils sind es regional und international bekannte Gruppen, die ihre Musik für diesen Film zur Verfügung stellen und komponiert haben. Der Film hat eine Erzählstruktur, die sich von der klassischen, journalistischen Erzählweise unterscheidet: Er nimmt den Zuschauer an die Hand und geht unter die Haut.

Getragen von der Musik führt er die Zuschauer zu Menschen, denen man auf der Gefühlsebene nahekommt – kommentar- und schonungslos. (AL)

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