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Nominierung

03.12.2019

Höggs Team wird jünger und weiblicher

Die Kandidaten: (vordere Reihe von links): Thomas Kugelmann, Rosa Lutz-Teply, Christiane Mühlberger, Petra Friess, Margit Winter, Michael Zinke; (mittlere Reihe von links): Thomas Weber, Thomas Wittling, Markus Haugg, Gerhard Jung, Peter Högg, Christine Lehmeyer, Ulrich Högg, Stefan Stocker, Florian Lippert; (hintere Reihe von links): Daniel Fendt, Carina Sehi, Sigrid Erdle, Anita Rosas Wolf, Ute Wagner, Maria Abbt, Milena Lippert, Michael Kruis und Denis Letz.
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Die Kandidaten: (vordere Reihe von links): Thomas Kugelmann, Rosa Lutz-Teply, Christiane Mühlberger, Petra Friess, Margit Winter, Michael Zinke; (mittlere Reihe von links): Thomas Weber, Thomas Wittling, Markus Haugg, Gerhard Jung, Peter Högg, Christine Lehmeyer, Ulrich Högg, Stefan Stocker, Florian Lippert; (hintere Reihe von links): Daniel Fendt, Carina Sehi, Sigrid Erdle, Anita Rosas Wolf, Ute Wagner, Maria Abbt, Milena Lippert, Michael Kruis und Denis Letz.
Bild: Roland Schnell

Viele erfahrene Räte von „Wir für Diedorf“ treten bei der Wahl nicht mehr an

Zehn Sitze hat die Gruppierung „Wir für Diedorf“ im aktuellen Marktgemeinderat – Bürgermeister Peter Högg mit eingeschlossen. Doch für die nächste Kommunalwahl treten nur fünf davon erneut an.

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Bei der Mitgliederversammlung von „Wir für Diedorf“ wurden die Kandidaten für die Kommunalwahl 2020 nominiert. Mit dem Versprechen, sich für Diedorf einzusetzen, haben sich die Kandidaten persönlich den Mitgliedern vorgestellt. Diese nahmen den Vorschlag einstimmig an. „Es ist umwerfend, mit wie viel Engagement alle dabei sind. Auf unserer ersten Klausur entstanden viele neue Ideen, aber auch laufende und geplante Projekte standen im Fokus“, freut sich die Vorsitzende Petra Friess.

Man habe nun „eine gute Mischung aus Jungen und Lebenserfahrenen, Frauen und Männern, Angestellten und Unternehmern, wohnhaft in den verschiedenen Ortsteilen, engagiert in den unterschiedlichsten Vereinen, auf unserer Liste“, so der Fraktionsvorsitzende Daniel Fendt.

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Die Namen von erfahrenen Gemeinderäten fehlen auf der Liste von „Wir für Diedorf“: So fungiert der Zweite Bürgermeister Helmut Ritsch, Peter Höggs Stellvertreter, nur noch als Ersatzkandidat. Der für seine bedachte, sachliche Art beliebte Ritsch wird in diesen Tagen 65 Jahre alt und müsse aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten, sagt er im Gespräch mit unserer Zeitung.

„Ich habe lange mit mir gerungen, aber jetzt dürfen die Jungen mal zeigen, was sie können“, so Ritsch. Er war 18 Jahre in der Diedorfer Kommunalpolitik aktiv und Gründungsmitglied der Gruppierung „Wir für Diedorf“, die sich 2013 von der CSU mit einer eigenen Liste abgespalten hat. Ebenso nur noch auf den Ersatzplatz ließ sich die Gemeinderätin Ruth Mayer setzen. Wenn nicht der höchst unwahrscheinliche Fall eintritt, dass jemand von den Listenplätzen ausfällt, stehen sie und Ritsch also im März 2020 nicht mehr zur Wahl.

Auch Helmut Schalk und Johannes Kemter machen Schluss mit der politischen Arbeit im Marktrat. Beide waren in den vergangenen Monaten erbitterte Gegner des Baus eines Pferdestalls. „Damit hat meine Entscheidung aber nichts zu tun“, betont der 60-jährige Kemter. „Ich war jetzt 30 Jahre lang, fünf Amtsperioden, im Diedorfer Rat – das reicht.“ Er habe gemeinsam mit dem damaligen Bürgermeister Otto Völk angefangen, „nun sollen mal andere das Ruder übernehmen“, so Kemter. Auch Georg Platzer-Strehler aus Anhausen ließ sich nicht mehr aufstellen.

Der Generationswechsel könnte auch gelingen: Auf Platz 4 steht die 46-jährige Unternehmerin Anita Rosas Wolf, auf den weiteren Plätzen befinden sich viele Kandidaten unter 40 Jahren, darunter einige Frauen.

Bürgermeister Peter Högg freut sich, mit den nun nominierten Kandidaten in die Kommunalwahl zu gehen: „Es war nicht immer einfach, aber wir haben es gemeinsam geschafft, viele Projekte abzuschließen und auf den Weg zu bringen. Die nächsten Jahre werden wir Diedorf erfolgreich weiterentwickeln.“

Anschließend berichtete Peter Högg über die Tätigkeiten der letzten sechs Jahre und gab einen Ausblick für die nächsten Jahre. „Wir sind eine Wählervereinigung ohne politischen Zwang – wir können frei und für Diedorf entscheiden“, stellte Petra Fries heraus.

„Diedorf braucht dringend einen zukunftssicheren Nahverkehr und eine optimale Lösung für die B300. Politische Machtkämpfe, wie sie aktuell von Parteien ausgetragen werden, helfen uns da nicht weiter“, meint Daniel Fendt.

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