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Illegale Partys: Corona ist keine Verhandlungssache

Kommentar Von Philipp Kinne
01.12.2020

Die hohen Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln dürften Feierwütige abschrecken. Das ist gut so, denn sie gefährden sich und viele andere.

Ja, Corona nervt. Das ständige Abstandhalten, das Händewaschen, das Masketragen. Aber: Corona tötet auch. Die Schlagzeilen der vergangenen Tage machen das auf erschütternde Weise deutlich. Wer angesichts der Bilder von vollen Krankenhäusern tatsächlich auf die Idee kommt, eine Party zu schmeißen, handelt nicht nur völlig verantwortungslos, er sorgt auch dafür, dass noch eine ganze Weile nicht gefeiert werden darf.

Feiernde gefährden alle, denen sie begegnen

Nun mag manch einer denken, dass das Virus ihm wenig anhaben kann. Das ist schon allein deshalb Unsinn, weil es unzählige Beispiele von gesunden, jungen Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf gibt. Es ist aber auch gefährlich, weil Feiernde nicht nur sich, sondern alle anderen gefährden, denen sie begegnen. Auch wenn die neuen Kontaktbeschränkungen mit großem Verzicht verbunden sind: Corona ist keine Verhandlungssache. Die Allermeisten haben das zum Glück verstanden.

Wie aber umgehen mit denen, die es noch immer nicht begriffen haben? Bleibt zu hoffen, dass die teils massiven Bußgelder abschrecken. So komplex die Regeln im Einzelnen auch sind, im Grunde ist es ganz einfach: Keine unnötigen Kontakte, Abstand, Maske. Ja, Corona nervt. Ohne dieses einfache Credo aber wohl noch viel länger.

Lesen Sie dazu auch: Illegale Corona-Partys: Wie ehrlich sind positiv Getestete bei der Nachverfolgung?

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