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Kulturausschuss

11.10.2019

Im Bürgersaal spielt die Musik

Der Bürgersaal Stadtbergen ist nicht nur der ideale Ort für Veranstaltungen der Stadt wie den Neujahrsempfang (unser Archivbild zeigt den Musikverein Leitershofen). Hier finden auch jede Menge professioneller Konzerte statt.

Die Nutzung der Veranstaltungsstätte in Stadtbergen steigt kontinuierlich an. Das betrifft aber nicht alle Bereiche. In der neuen Saison steht das Mozartjahr im Fokus

Für die einen ist es noch immer ein kleiner Geheimtipp, für andere längst eine feste Institution des städtischen Kulturlebens: Hinter dem Stadtberger Bürgersaal verbirgt sich eine professionell konzipierte Konzerthalle, die seit nunmehr 16 Jahren ein abwechslungsreiches Programm präsentiert, welches sich von groß angelegten Orchesterauftritten über informative Vhs-Vorträge bis hin zu Hochzeiten und Vereinsveranstaltungen erstreckt. Mit Erfolg, wie die Zahlen zeigen.

Wie positiv sich die Auslastung in den letzten Jahren tatsächlich entwickelte, führte nun Stephanie Navarra vom Stadtberger Kulturamt in einer Sitzung des Kultur- und Sozialausschusses vor Augen. In den vergangenen sechs Jahren ist die Belegung kontinuierlich angestiegen und beträgt dem aktuellen Wert zufolge 67 Prozent, während dieser im Jahr 2013 noch bei 59 Prozent angesiedelt war.

Aufgeschlüsselt zeigten sich jedoch Unterschiede in der Entwicklung der jeweiligen Nutzungsarten: Die Belegung für Kulturveranstaltungen stieg in den letzten Jahren deutlich an, ebenso wie die Inanspruchnahme für Seminare und Prüfungen unterschiedlichster Institutionen. Vereins- und Firmenvermietungen sowie städtische Veranstaltungen bewegen sich annähernd auf einem konstanten Niveau, während die Auslastung durch reinen Restaurantbetrieb, beispielsweise im Rahmen von Hochzeiten, immer weiter zurückging. Die letztendlich noch freien Kapazitäten wären Navarras Erläuterung zufolge insbesondere auf die Ferienzeiten zurückzuführen, in welcher Veranstaltungen jeglicher Art im Allgemeinen zurückgefahren werden.

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Zum großen Erfolg der insgesamt steigenden Auslastungszahlen trüge indes vor allem die Ausrichtung auf eine möglichst breite Zielgruppe bei, was auch beim kommenden Kulturprogramm deutlich zu sehen ist. „Wir haben versucht, dass wieder für jeden etwas dabei ist – von der Kleinen Hexe für Kinder über den Zitherverein bis hin zum Sinfonieorchester“, erklärt Navarra exemplarisch dazu.

In der Tat bietet die neue Veranstaltungssaison wieder einiges für Kultur- und Musikliebhaber jeglichen Alters.

So etwa gibt sich Schauspieler Harry Blank („Dahoam is Dahoam“) die Ehre, haben regionale Kultgruppen wie Cash-n-go ihren traditionellen Auftritt und wird in unterschiedlichster Weise dem Mozartjahr eine wohlverdiente Bedeutung beigemessen – mit dem Bläserkonzert „Mozart on Parade“, einer zeitgemäß interpretierten „Zauberflöte“ und einem ungewöhnlichen Musikerlebnis, welches auf spannende Weise das Salzburger Wunderkind mit einem anderen Musikgenie namens Joseph Haydn zusammenbringt.

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