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Neusäß

28.05.2015

Jetzt gibt es Geld aus München für die Westheimer Ortsmitte

Vor allem rund um den Westheimer Bahnhof soll sich die Neugestaltung abspielen.
Bild: Luftbild: Merk

Aus einem Sondertopf fließt ein fünfstelliger Zuschuss für die Umgestaltung des Ortskerns

Neusäß-Westheim Gute Nachrichten für Neusäß: Wie der Landtagsabgeordnete und Staatssekretär Johannes Hintersberger und der Bundestagsabgeordnete Hansjörg Durz (beide CSU) aus dem Bayerischen Innenministerium erfahren haben, erhält die Stadt aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Aktive Zentren“ Fördermittel für die Neue Mitte Westheim.

In diesem Jahr werden im Zentrenprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung 15 Städte und Gemeinden in Schwaben mit rund 3,9 Millionen Euro von Bund und Freistaat unterstützen, teilte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann mit.

Für Neusäß beläuft sich die Förderung auf 90000 Euro. Der Zuschuss kommt gerade recht: Auf der jüngsten Sitzung des Neusässer Planungs- und Umweltausschusses war auch das Projekt der Neuen Mitte wieder Thema. Das Büro Opla hat dabei die verschiedenen Ansatzmöglichkeiten und Wünsche, die sich auch aus dem runden Tisch im Winter heraus ergeben haben, gebündelt und nach Prioriätsstufen eingeteilt.

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Allein die Umgestaltung des Bahnhofsumfelds in Verbindung mit einem attraktiven Einzelhandel dort könnte 1,5 Millionen Euro kosten. Für förderfähige Maßnahmen rechnet Bauamtsleiter Gerald Adolf mit einem Zuschuss über die Regierung von Schwaben in Höhe von 60 Prozent. Insgesamt werden sich die Umbauarbeiten in Westheim aber über mehrere Jahre erstrecken, kündigte Bürgermeister Richard Greiner an.

Die Planungen und Gespräche für die Umgestaltung der Ortsmitte von Westheim laufen seit längerem. Bei dem Workshop mit den Bürgern glichen die Stadträte ihre Vorstellungen mit denen der Westheimer ab. Die Prioritäten sind klar erkennbar: Oben auf der Wunschliste steht nicht etwa ein Supermarkt, sondern eine Verschönerung des Bahnhofsvorplatzes und eine Gaststätte als Treffpunkt. Der zentral gelegene Bahnhof ist und bleibt Dreh- und Angelpunkt bei der neuen Mitte Westheim. Hoch im Kurs steht der Wunsch nach einer Gastronomie und einem Kiosk im Bahnhofsgebäude. Zudem sollte der wenig ansprechende Vorplatz verschönert werden. Der barrierefreie Zugang zu den Bahnsteigen ist auch immer wieder eine Forderung. Dies ist allerdings eine Entscheidung der Bahn.

Ein Knackpunkt für die Ortsentwicklung sind die Unterführungen in Westheim. Heller, breiter und sicherer sollten sie werden, in erster Linie für Fußgänger und Radler. Die Unterführungen sind der Schlüssel für eine bessere Verbindung von Altort und neuer Mitte. Die Westheimer wünschen sich zudem eine Versammlungsstätte, zum Beispiel für Stammtische. (jah/kar)

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