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TSV Steppach

30.12.2019

Jetzt wollen auch die Fußballer sanieren

Die Pläne für die Sanierung des Sportheims begutachten (von links) Stephan Grau, Rainer Christl und Werner Igelspacher. Foto: Jutta Kaiser-Wiatrek

Das Sportheim soll moderner werden. Es geht auch um Energieverbrauch

Nicht nur beim Hauptverein, dem TSV Steppach, wird gebaut. Nun wollen auch die Steppacher Fußballer 2020 mit der energetischen Sanierung ihres Sportheims beginnen. In den Jahren 1967/68 wurde mit viel Eigenleistung das Sportheim am Sandberg gebaut, das seither der Fußball-Abteilung des TSV, aber auch den Jugendfußballern aus der Region, die in der Juniorenfördergemeinschaft Schmuttertal 07 ( Westheim, Hainhofen, Deuringen und Steppach) beheimatet sind, als Umkleideraum dient.

Seit Jahren planen die Fußballer die Sanierung des in die Jahre gekommenen Sportheims. Dabei wurden viele Varianten, Sanierung mit Umbau, Sanierung mit Anbau oder sogar ein kompletter Abriss mit Neubau, diskutiert. Aufgrund der guten Bausubstanz und den sehr hohen Kosten für einen Neubau beschloss man nun in der Abteilung eine bestandsnahe Sanierung. Ganz vorne steht dabei die energetische Sanierung des Sportheims, denn mit einer alten Ölheizung, alten Fenstern und fehlenden Isolierungen steigen stetig die Kosten für den Unterhalt. Zudem sind die Sanitäranlagen in einem desolaten Zustand und müssen ausgetauscht oder saniert werden.

Mit einem Energieberater werden nun die weiteren Schritte, energiesparende Heizungsvarianten, Solarthermie oder Photovoltaik besprochen. Zudem sollen die Kabinen minimal vergrößert werden, eine zusätzliche Schiedsrichterkabine ist geplant und im Erdgeschoss wird der provisorische Verkaufsraum zu einer kleinen Küche ausgebaut. Dazu wurde ein Plan mit einer Kostenberechnung erstellt und im September bei der Stadt Neusäß mit der Bitte um Anerkennung und Bezuschussung eingereicht.

In die Kostenberechnung wurden viel Eigenleistung der Abteilung sowie weitere Zuschüsse, etwa vom Landkreis und vom Landessportverband, eingerechnet. Zudem verfügt die Fußballabteilung über eine großzügige, zweckgebundene Spende von Ehrenmitglied Peter Mayer. Doch noch ist das Projekt nicht in trockenen Tüchern. Die Stadt Neusäß etwa hat den Antrag noch nicht bearbeitet, sondern um genauere Erläuterungen gebeten, heißt es aus dem Rathaus. Zudem müssen die Vereinsmitglieder auf der Jahreshauptversammlung des TSV Steppach im März 2020 dem Antrag zustimmen. Wenn alles glattgeht, sollen die Arbeiten noch im selben Jahr beginnen. (jkw)

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