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Känguru in den Stauden: Nichts ist unmöglich

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Kommentar Von Maximilian Czysz
09.05.2019

Mal ehrlich: Als die Polizei im Januar das Känguru am Neusässer Titania meldete, dachten die meisten Leser an einen verfrühten Faschingsscherz.

Ein Känguru am Rand der Stadt, das über die Straße hüpft und dann in den Büschen verschwindet? Nicht wirklich!

Der eine oder andere Zeitgenosse las zwischen den Zeilen auch einen etwas ausgeschmückten Grund für einen verhängnisvollen Fahrfehler. Doch den gab es nicht. Kein Unfall, weil jemand vor einer ekelerregenden Spinne erschrocken ist und dann den Wagen in den Graben gesetzt hat. Kein Blechschaden, weil mal eben ein Känguru über die Straße hüpfte.

Die Zweifel ließen sich nicht unterdrücken

Mehrfach hakte die Redaktion bei der Polizei nach, was es denn wirklich mit dem Beuteltier auf sich hat. Doch die versicherte beharrlich, dass es an der Nachricht nichts zu rütteln gebe. Doch die Zweifel ließen sich nicht unterdrücken. Denn: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Dieser Spruch stammt vom Dichter Christian Morgenstern, der im Gedicht über die unmögliche Tatsache feststellt: Nur ein Traum war das Erlebnis.

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Davon kann jetzt wirklich keine Rede mehr sein, wie der Fotobeweis vom Stauden-Känguru zeigt. Und wer weiß: Vielleicht hüpfen in ein paar Jahrzehnten noch viel mehr Beuteltiere durchs Augsburger Land.

Wie die Forstwirte reagiert haben, lesen Sie in unserem Artikel: Kaum zu glauben - ein Känguru hüpft durch die Stauden

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