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Gemeinderat

22.03.2019

Kindergarten St. Fridolin macht erneut Minus

Der Haushaltsplan des Kindergartens St. Fridolin weist ein Defizit auf. 90 Prozent des Minusbetrags trägt die Gemeinde.
Bild: Siegfried P. Rupprecht

Die Kommune trägt 90 Prozent des Defizits von knapp 20000 Euro. Feuerwehr erhält Geld für Ausrüstung

Mit einem umfangreichen Zahlenmaterial musste sich der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung befassen. Dabei ging es um den Beschaffungsantrag der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr und den Haushaltsplan für den Katholischen Kindergarten St. Fridolin an der Eisbühlstraße.

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In dem von Kommandant Matthias Kirchner vorgetragenen Antrag sollen neben persönlichen Ausrüstungsgegenständen wie Schutzanzüge, Lederstiefel und Atemschutzüberhosen auch Funkgeräte, Systemtrenner zum Trinkwasserschutz sowie ein mobiles Beleuchtungssystem angeschafft werden. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf knapp 28000 Euro.

Der größte Posten mit 6480 Euro beinhaltet 20 Schutzanzüge. Allein die bevorstehenden ärztlichen Untersuchungen der Floriansjünger kosten 1400 Euro. Die von der Feuerwehr aufgeschlüsselten Gegenstände seien alle dringend notwendig, machte Bürgermeister Willi Reiter aufmerksam. Der Gemeinderat folgte seiner Argumentation und billigte einstimmig den beantragten Kostenrahmen.

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Ganz andere Summen wies der Haushaltsplan 2019 für den kirchlichen Kindergarten St. Fridolin auf. Das von der Bischöflichen Finanzkammer des Bistums Augsburg erstellte Papier nennt Einnahmen von 503650 und Ausgaben von 523070 Euro. Bei den Einnahmen sind der Zuschuss für die kindbezogene Förderung in Höhe von knapp 407000 Euro und die Elternbeiträge von 54700 Euro die wichtigsten Brocken. Dagegen sind die Löhne und Gehälter mit rund 458000 Euro der größte Ausgabenposten.

Unterm Strich verbleibt ein Betriebskostendefizit von 19420 Euro. Im Vergleich: 2018 betrug das Minus noch rund 41700 Euro. Vom Defizit entfallen auf den Kindergartenträger zehn Prozent. Den Rest trägt die Kommune.

Der Gemeinderat stimmte sowohl dem Haushaltsplan als auch der Übernahme des Defizitanteils von 17478 Euro zu. Das Votum fiel einstimmig.

Zudem entschied das Gremium über zwei Bauanträge. So erteilte es die gemeindliche Zustimmung zu einem Antrag auf Einrichtung eines nicht sichtbaren Sockels als Bestandteil der Einfriedung der südlichen Grundstücksgrenze auf einem Areal am Seerosenweg.

Des Weiteren zeigten die Gemeinderäte ihr Einverständnis zu mehreren Befreiungen im Rahmen des Neubaus eines Doppelhauses an der Schwalbenstraße in Mödishofen. Hierbei handelte es sich um die Errichtung des Gebäudes sowie der beiden Garagen und Carports außerhalb des Baufensters, um die Abweichung vom Maß der baulichen Nutzung auf zwei Vollgeschosse und bezüglich der Änderung der Dachneigung und des Dachüberstands.

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