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21.01.2020

Kleinkind setzt Christbaum in Brand

Familienvater zieht sich schwere Verbrennungen zu

Für die Familie sollte es ein besinnlicher Sonntag werden, doch das Wochenende endete stattdessen im Krankenhaus. Ein 40-jähriger Familienvater zog sich bei seinem Rettungsversuch Verbrennungen zu, konnte aber durch sein entschlossenes Eingreifen Schlimmeres verhindern. Er hatte laut Polizei gegen 19.14 Uhr in seinem Haus in Welden die Wachskerzen am Christbaum entzündet. In einem unbeaufsichtigten Moment krabbelte sein eineinhalbjähriger Sohn zum Baum und zog an einem Ast.

Dies konnte der Vater zwar gerade noch beobachten, aber nicht mehr verhindern. Eine der brennenden Kerzen geriet durch den Ruck am Baum in Schieflage und setzte den ausgetrockneten Baum sofort in Brand.

Der 40-Jährige reagierte entschlossen und warf den lichterloh brennenden Christbaum aus dem Fenster. Dabei nahm er laut Polizei diverse Verletzungen in Kauf, um Schlimmeres zu verhindern. Neben Verbrennungen ersten und zweiten Grades erlitt er eine leichte Rauchgasvergiftung und kam in die Uniklinik. Seine drei Kinder kamen zusammen mit der Mutter ebenfalls vorsorglich mit Verdacht auf eine leichte Rauchintoxikation in die Kinderklinik in Augsburg.

Der Gesamtsachschaden am Haus beläuft sich auf rund 15000 Euro. Im Einsatz war die Feuerwehr Welden mit 30 Einsatzkräften. (thia)

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