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Der Leerstandskataster in Neusäß ist ein gutes Instrument

Kommentar Von Regine Kahl
20.08.2020

Es geht in Neusäß nicht um einen Zwang zur Bebauung oder zur Vermietung, das ist in einer freien Gesellschaft nicht möglich und das ist gut so.

Wo drückt die Neusässer der Schuh? Das wollte unsere Zeitung beim letzten Neusässer Stadtfest an einem Stand von den Bürgern wissen. Die Themen leer stehende Häuser und unbebaute Grundstücke im Stadtgebiet tauchten dabei gleich mehrfach auf. Ein Ehepaar berichtete, dass sie sich immer wieder bei Spaziergängen wunderten, dass Häuser nicht genutzt werden und gleichzeitig eine große Wohnungsnot herrscht. Warum ist das so?

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Die Diskussion ist geschlossen.

20.08.2020

Frau Kahl sie schreiben:
"Es geht nicht um einen Zwang zur Bebauung oder zur Vermietung, das ist in einer freien Gesellschaft nicht möglich und das ist gut so."

Allerdings stimmt das nicht!

Baugesetzbuch (BauGB)§ 176: Baugebot
[...]
(2) Das Baugebot kann außerhalb der in Absatz 1 bezeichneten Gebiete, aber innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile angeordnet werden, um unbebaute oder geringfügig bebaute Grundstücke entsprechend den baurechtlichen Vorschriften zu nutzen oder einer baulichen Nutzung zuzuführen, insbesondere zur Schließung von Baulücken.


Es ist also möglich Baulücken zu schließen, wenn es denn gewollt ist. Wer in einer angespannten Wohnungssituation wie sie im Großraum Augsburg herrscht ein Grundstück "liegen lässt" der handelt gesamtgesellschaftlich unverantwortlich.
Wenn eine Hilfestellung oder Ratschlag der Stadt reicht - gut. Allerdings sollte bei langfristiger Verweigerung o.g. in Betracht gezogen werden. Oder um es pathetisch mit dem GG zu sagen: "Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

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