In Gessertshausen ist in der Nacht auf Mittwoch gegen 0.45 Uhr ein Brand ausgebrochen. Das bestätigte die Polizei. Demnach brach das Feuer in einem Wohnhaus des sozialpädagogischen Zentrums in der Hauptstraße aus. Rauchwarnmelder im Gebäude lösten den Alarm aus und weckten die dort schlafenden fünf Bewohner sowie einen Betreuer.
Im Dachgeschoss des Hauses entwickelte sich starker Rauch. Die Feuerwehr musste die sogenannte Dachhaut öffnen, um löschen zu können. Durch eine Rauchvergiftung wurden vier Bewohner leicht verletzt. Sie wurden vom Notarzt behandelt werden, müssen aber nicht ins Krankenhaus.
Das Gebäude ist laut Polizei derzeit nicht bewohnbar. Die Bewohner wurden in einer anderen Betreuungseinrichtung untergebracht.
Die Ursache des Brandes ist noch unklar, ebenso die Höhe des Sachschadens. Klar ist jedoch: Die Polizei sucht seit Wochen nach einem möglichen Serien-Brandstifter. In Gessertshausen brannte es in den vergangenen Wochen fünf Mal. Zuletzt stand der Futtervorrat der Tierklinik Gessertshausen in Brand. (AZ)