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Landkreis Augsburg

26.07.2010

Kreis will beim Innovationspark mitmachen

Mechatronik-Firmen, wie etwa KUKA (links), und Unternehmen aus dem Bereich Faserverbundstoffe, wie SGL (rechts), sollen Synergien erzeugen. Geplant ist beispielsweise eine Forschungsabteilung auf dem Areal. Archivfotos: Daimler-Benz/SGL
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Mechatronik-Firmen, wie etwa KUKA (links), und Unternehmen aus dem Bereich Faserverbundstoffe, wie SGL (rechts), sollen Synergien erzeugen. Geplant ist beispielsweise eine Forschungsabteilung auf dem Areal. Archivfotos: Daimler-Benz/SGL

Das Werben von Augsburgs OB Gribl findet ein rundum positives Echo. Er will, dass der Landkreis Augsburg beim Innovationspark mitmacht. Von Martin Deibl

Noch kauert der

Innovationspark Augsburg

in den Startlöchern, doch schon jetzt macht der Landkreis deutlich, dass er beim Startschuss mit dabei sein will. Der Augsburger Oberbürgermeister Dr.

Kurt Gribl

musste bei der Vorstellung des Projektes gestern vor dem

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Kreistag

gar nicht lange werben. Durch die Bank betonten die Sprecher der Fraktionen, dass das Augsburger Land mit an Bord sein möchte.

Landrat Martin Sailer sprach von einem "Einstieg in die Thematik", über die in den nächsten Wochen in den Fraktionen und im Herbst dann im Kreisausschuss diskutiert werde - auch darüber, wie sich der Landkreis beteiligt.

Forschung, Entwicklung, Arbeitsplätze

Der OB sieht in dem Innovationspark "Vorteile weit über Augsburg hinaus" und versuchte, bei seinem ersten Auftritt vor dem Kreistag mögliche Ängste zu zerstreuen: "Es geht nicht darum, Gewerbebetriebe abzuwerben." Im Gegenteil: Er machte in seinem Referat deutlich, dass es nicht nur um die Forschung gehe, sondern auch darum, die Wertschöpfungskette bis hin zu den Arbeitsplätzen in der Region zu halten. Grundlagenforschung und Produktentwicklung sollten im künftigen Innovationspark, der nahe der Universität entstehen soll, "Tür an Tür" erarbeitet werden. In das Projekt sind nach Angaben von Gribl über 100 Unternehmen eingebunden (siehe auch Infokasten).

Für ganz Schwaben

An die "Sandwichsituation" der Region zwischen den Wirtschaftsräumen München, Nürnberg und Ulm/Baden-Württemberg wies der CSU-Fraktionsschef Heinz Liebert hin, verwies aber auch auf die verschiedenen Alleinstellungsmerkmale, unter anderem bei den neuen Werkstoffen. Harald Güller (SPD) hält - wie übrigens auch die Industrie- und Handelskammer - den Innovationspark wichtig für ganz Schwaben. Mit Blick auf die Finanzierung sagte Güller, dass man "zusammenrücken muss, um das Geld nicht parallel auszugeben".

Einmalige Chance

Auch Gribl sieht "am Ende einen Innovationspark Schwaben", der aber gesund wachsen müsse. Wörtlich sagte er: "Wir können nicht ohne Hosenträger starten und hinterher feststellen, wir haben die Hose verloren." Von einer einmaligen Chance sprach Bernhard Hannemann (FW-Fraktion): "Es ist nicht die Frage, ob, sondern wie wir mitmachen." Ursula Jung (Grüne) lobte den Standort nahe der Universität. Von Martin Deibl

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