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Ein Menschenleben retten kann jeder

Kommentar Von Matthias Schalla
24.05.2021

Polizisten retten einen Bewohner aus einer brennenden Wohnung. Ein Beispiel, wie Menschen sich für andere einsetzen. In einer Serie stellen wir Lebensretter vor.

"Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt." Spätestens seit Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" ist dieser Satz aus dem jüdischen Talmud vielen Menschen bekannt. Was der Unternehmer im Dritten Reich geleistet hat, dürfte sicherlich eine rühmliche Ausnahme sein. Doch ein Leben retten kann jeder. Dies haben etwa zwei Polizisten in Diedorf bewiesen, die einen Bewohner aus seiner brennenden Wohnung gerettet haben. In einer kleinen Serie stellen wir unterschiedliche Lebensretter in allen Facetten vor.

Ein Leben zu retten, bedeutet auch, Ehrfurcht vor dem Leben zu haben

Ein Leben zu retten, bedeutet auch, Ehrfurcht vor dem Leben zu haben. Und hier kann bereits mit einem ganz geringen Einsatz ganz viel erreicht werden. Dies ist beispielsweise der kleine Piks bei einer Knochenmarkspende, der mit etwas Glück einem anderen Menschen ein gesundes Leben schenken kann. Oder etwas Gestrüpp, das Hausbesitzer den Winter über im Garten liegen lassen, damit die Igel gut über die kalte Jahreszeit kommen.

"Gewöhnlich sind in den Menschen alle guten Gedanken als Brennstoffe vorhanden. Aber vieles von diesem Brennstoff entzündet sich erst oder erst recht, wenn eine Flamme oder ein Flämmchen von draußen, von einem anderen Menschen in ihn hineinschlägt." Dies sagte einst Albert Schweitzer, der sein ganzes Leben der Hilfe für andere Menschen verschrieben hat. Und vielleicht hilft ja auch unsere kleine Serie ein wenig dabei, dieses Flämmchen zu entzünden.

Alle Teile unserer Lebensretter-Serie im Überblick:

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