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Konzert

23.05.2019

Lieder werden zu Freunden

Die Chorgemeinschaft Dinkelscherben nahm das Duo Inisheer für den Abschlussapplaus des Publikums in die Mitte.
Bild: Anne-Marie Wiedemann

Beim Frühlingskonzert der Chorgemeinschaft Dinkelscherben geht es auf eine musikalische Reise. Das kommt an

Einen Abend für alle Sinne bot das Frühlingskonzert der Chorgemeinschaft Dinkelscherben. Im Rahmen des Reischenauer Markstoi hat der Chor in den Pfarrsaal eingeladen.

Chorleiter Marco Alexander Schick formte den Gesang für die Beiträge jeweils zu einem homogenen Klangkörper, dessen Freude am Singen zum Ausdruck kam und sich auf die Zuhörer übertrug. Den instrumentalen Part trug das Duo Inisheer aus Stadtbergen mit irischen und schottischen Stücken bei. Der Abend stand unter dem Motto „Lieder sind die besten Freunde“.

„Der Frühling ist da“ von Siegfried Herterich, der Klassiker „All Night, All Day“ und drei kroatische Volkslieder unter dem Titel „Marina“ besangen den Namen und ihre Vorzüge in deutscher Sprache. Ute Schmid-Holzmann an der Harfe und Lothar Holzmann mit der Geige übernahmen den instrumentalen Teil. Mit „Inisheer“ benennen sie sich und ihre Liebe zu irischen und schottischen Stücken nach einer kleinen Insel. Nach einem getragenen Stück drückten sie mit zwei Polkas über eine Hose voller Flicken und die dafür nötige „meist“ Frauenarbeit musikalisch temperamentvoll aus. Nach einem traurigen Abschiedslied aus Schottland führte die Musik mit einem Schmetterlingsflug wieder nach Irland. Den zweiten Teil bestritt das Duo mit einem Wiegenlied, das einen schönen Morgen beschreibt, einer Totenklage aus der Bretagne und einem fetzigen Kinderlied aus Dublin, in das sich das Pippi-Langstrumpf-Thema geschmuggelt hatte, und einem weiteren Stück.

Die Chorgemeinschaft führte wieder mit „Wie schön blüht uns der Maien“ von Robert Pappert von den Inseln in den Frühling heimatlicher Gefilde zu „Lenzwinde wispern“ von Henner Diederich. „Aura Lee“ von Winfried Siegler-Legel nahm eine bekannte getragene Melodie auf. Mit „Let My Light Shine Bright“ von Lorenz Maierhofer brachte der Chor den Saal zum Swingen und steckte das Publikum an. Das getragene „Sailing“ und „Alles hat seine Zeit“ von Manfred Bühler führten zum Ausgangsgedanken der Begrüßung zurück, dass Melodien durch alle Lebenslagen begleiten und „wir sie für unsere Stimmungen brauchen“, so Schmid. Die geforderte Zugabe endete mit dem Refrain „Es ist alles so weit weg von hier“. (awi)

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