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Verkehr

09.07.2020

Meitinger Wertstoffhof bekommt zusätzliche Wartespur

Auf dem Gelände des Meitinger Wertstoffhofs wurde eine zusätzliche Fahrspur aufgeschottert, sodass dort mehr Fahrzeuge warten können.
Bild: Marcus Merk

Plus Der Andrang auf dem Meitinger Wertstoffhof ist nach der Corona-Pause groß, die Feuerwehr musste schon den Verkehr regeln. Eine neue Wartespur soll helfen.

Mehr Platz zum Anstellen gibt es für die Autofahrer auf dem Gelände des Wertstoffhofs in Meitingen. Damit soll der Rückstau, der in den vergangenen Wochen manchmal bis auf die nördliche Entlastungsstraße reichte, verkürzt werden.

An drei Tagen pro Woche hat derzeit der neue Wertstoffhof in Meitingen geöffnet. Mittwochs und samstags werden Wertstoffe entgegengenommen, die zum Annahmeprogramm des Landkreises gehören. Der Freitag ist der Anlieferung von Grünabfall vorbehalten.

Lange Warteschlangen vor der Zufahrt zum Wertstoffhof

Nachdem die coronabedingte Schließung der Wertstoffhöfe aufgehoben wurde, hatten sich im Umfeld des Wertstoffhofs lange Autoschlangen gebildet. Zeitweise waren sogar die Meitinger Feuerwehren im Einsatz, um den Verkehr zu regeln. Ein Grund dafür liegt in den Abstandsregelungen, die auf dem Gelände eingehalten werden müssen.

Um die Lage zu entspannen, wurde zunächst eine Fläche westlich des Wertstoffhofs als zusätzlicher Wartebereich für die Autos genutzt. Doch wegen Erschließungsarbeiten und dem anschließend in diesem Bereich anstehenden Straßenbau besteht diese Möglichkeit vorerst nicht mehr. An den Tagen, an denen nur Grünabfall angenommen sei, ist die Verkehrslage entspannter, haben die Verantwortlichen der Gemeinde festgestellt. Dann wird auf dem Gelände des Wertstoffhofs die asphaltierte Fläche vor den abgesenkt stehenden Containern genutzt, um die Autos warten zu lassen. Für die anderen beiden Öffnungstage kommt diese Variante jedoch nicht in Betracht – falls ein Anlieferer beim Einwerfen seiner Wertstoffe den Container verfehlt, könnte sein Wurf eines der davor wartenden Autos treffen.

Geschotterte Fahrspur am Rand des Wertstoffhofs

Im Haupt- und Finanzausschuss präsentierte die Gemeindeverwaltung eine Lösung, mit der das Problem entschärft werden kann. Neben der asphaltierten Abfahrt vor den Containern gab es bislang bis zum Rand des Wertstoffhofs eine unbefestigte Lagerfläche. Um diese für eine Warteschleife nutzbar zu machen, sollte dort eine Fahrspur aufgeschottert werden, so der Vorschlag. Damit können auch bei Nutzung der Wertstoffcontainer zusätzliche Autos auf dem Areal untergebracht und die Verkehrssituation rund um den Wertstoffhof entspannt werden. Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte diesem Vorschlag zu, und inzwischen wurde die Fahrspur wie geplant hergerichtet.

Die Debatte machte über diese Verkehrsproblematik hinaus deutlich, dass es rund um den Betrieb des Wertstoffhofs noch einige knifflige Fragen zu beantworten gilt. Ein wichtiges Thema ist dabei der Bauschutt, der aktuell nicht angenommen wird. Bei diesen Materialien sei eine extrem hohe Feintrennung erforderlich. Werde diese nicht gesichert, handle es sich um sogenannten verunreinigten Bauschutt, dessen Entsorgung erheblich teurer ist. Die Mitglieder des Ausschusses folgten der Anregung von Anton Büchele, der wegen der Komplexität des Themas einen eigenen Workshop bzw. eine Klausur vorgeschlagen hatte. Die Verwaltung erhielt den Auftrag, die mit dem Wertstoffhof verbundenen Themen aufzubereiten.

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