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Projekt

10.02.2015

Mittelschule: Jetzt plant die Stadt die Fassade

Während derzeit noch die Turnhalle errichtet wird, befasst sich der Gersthofer Bauausschuss am Mittwoch mit der Gestaltung

Er ist das größte und teuerste Projekt der Stadt Gersthofen seit vielen Jahren – der Neubau der Mittelschule. Auch wenn heuer zunächst im ersten Bauabschnitt eine neue Dreifachturnhalle errichtet wird, gehen die Planungen für das eigentliche Schulgebäude in unmittelbarer Nachbarschaft des Paul-Klee-Gymnasiums zügig weiter.

So befasst sich der Bauausschuss bei seiner nächsten Sitzung am morgigen Mittwoch mit dem Farb- und Materialkonzept für die Schule. Das Konzept für die Schließanlage der Schule steht bereits. Hier entschied sich der Bauausschuss bereits einstimmig für ein mechanisches Schließsystem, also konventionelle Schlüssel. Zur Wahl gestellt hatte Planer Robert Hösle vom Büro Benisch Architekten unter anderem auch eine Lösung mit Chips.

Die sechs Haupteingangstüren erhalten Motorschlösser. So lassen sich die Öffnungszeiten flexibel programmieren, und der Hausmeister muss nicht ständig anwesend sein. Das ist zum Beispiel nützlich an Abenden, in denen die Volkshochschule hier Kurse anbieten sollte.

Der Abschnitt des neuen Schulgebäudes, in dem die Verwaltung untergebracht wird, wird wie bei den anderen Gersthofer Schulen alarmgesichert. Apropos Sicherheit: An etwa sechs Stellen werden Kameras für eine Videoüberwachung des Schulgeländes und des Gebäudes angebracht. Eingeschaltet werden sollen sie aber nur zu den Zeiten, in denen die Schule geschlossen ist, also nicht während des Unterrichts.

Für die Turnhalle liegt die Zuschusszusage der Regierung von Schwaben vor. Insgesamt 1,2 Millionen Euro vom Staat sollen komplett im Haushaltsjahr 2015 fließen. Die Erstausstattung der Halle lässt sich die Stadt Gersthofen 100000 Euro kosten. Weil zeitweise davon ausgegangen wurde, dass der TSV Gersthofen seine Turnhalle aufgeben würde, und eventuell ein Abriss dieses Gebäudes an der Sportallee im Raum stand, wurde die neue Dreifachturnhalle der Mittelschule so ausgelegt, dass hier auch Sportwettkämpfe ausgetragen werden, beispielsweise in rhythmischer Sportgymnastik. Das Schulgebäude selbst schlägt mit geschätzten 19 Millionen Euro Baukosten zu Buche.

Für das Jahr 2016 erhofft sich die Stadt einen Fördersatz von 35 Prozent. Im Jahr 2014 hat Gersthofen bereits 3,3 Millionen Euro für den Schulneubau ausgegeben, heuer werden es voraussichtlich sieben Millionen Euro sein, im kommenden Jahr weitere knapp 13 Millionen und 2017 noch 4,3 Millionen.

Beginn ist am morgigen Mittwoch, 10. Februar, um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Gersthofer Rathauses.

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