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Biberbach

05.03.2020

Nach Beschluss: Biberbach sucht nach Platz für ein Pflegeheim

Auf die lange Bank wolle man eine Entscheidung für die neue Pflegeeinrichtung nicht schieben, so der Konsens im Rat.
Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Plus Der Gemeinderat Biberach beschließt, einen Platz für ein Seniorenzentrum mit Pflegeheim und Tagespflege zu suchen. Ein weiteres Thema sind Bäume.

Die Bürgergemeinschaft Biberbach hat vom Gemeinderat beim zweiten Anlauf den gewünschten Grundsatzbeschluss für eine Senioreneinrichtung mit Pflegeheim und Tagespflege bekommen. „Vordringlich und aktiv“ solle die Gemeinde Biberbach sich auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück für das Vorhaben machen, so die Antragsteller.

Die Entscheidung für die Senioren-Einrichtung fällt einstimmig

Einstimmig votierte das Gremium im Sinne des Vereins, der sich seit fünf Jahren für die Senioren-Arbeit in der Gemeinde stark macht. Auf die lange Bank wolle man eine Entscheidung über den Antrag nicht schieben, so der Konsens im Rat. Über die Bedeutung des Themas sei man sich einig, sagt Bürgermeister Wolfgang Jarasch.

Die Entscheidung im Rat für das neue Pflegeheim war eindeutig.
Bild: Christian Charisius, dpa

Erleichterung war die Reaktion des Vorstandsteams der Bürgergemeinschaft auf das Ergebnis der Abstimmung. Der Beschluss, dass die Gemeinde hinter dem Vorhaben stehe, sei ein wichtiges Signal für die Biberbacher, erklärte die Vorsitzende Johanna Quis. Damit der Beschluss zustande kommen konnte, wurde ihr auf Antrag von Friedrich Wiblishauser (BTL) in der Sitzung Rederecht erteilt.

Nach Beschluss: Biberbach sucht nach Platz für ein Pflegeheim

Biberbach: Kein unklarer Beschluss für den künftigen Gemeinderat

Dem Wunsch, auf einem für das Vorhaben ausgemachten Grundstück „gegebenenfalls Baureife“ herzustellen, könne das Gremium nicht zustimmen, argumentierte Bürgermeister Jarasch in der Debatte. Die Gemeinderäte Franz Bayer ( CSU ) und Anton Hörmann ( FW ) sahen das nicht so eng. Dieser Schritt müsse zum Zeitpunkt der Bauplanung in Zusammenarbeit mit dem künftigen Bauherrn gegangen werden, so Jarasch. Er wolle vermeiden, dem künftigen Gemeinderat mit einem unklaren Beschluss ein „Ei zu legen“. Daran solle es nicht scheitern, stimmte Quis der Streichung dieses Teils des gestellten Antrags zu.

Eine erste Version des Beschlussantrags, in dem eine Frist von zwei Jahren für die Grundstückssuche definiert war , hatte der Gemeinderat kürzlich abgelehnt. Eine solche Verpflichtung könne die Gemeinde nicht eingehen, hatte Bürgermeister Wolfgang Jarasch den Verein wissen lassen. Denn aktuell gebe es trotz intensiver Bemühungen noch kein geeignetes Areal, und es sei auch nicht absehbar, wann ein Grundstück gefunden würde.

Mehrere Fichten dürfen gefällt werden

Im Ortsteil Alberts hofen hatte eine Anwohnerin die Fällung von mehreren Fichten gegenüber ihrem Grundstück beantragt. Die hohen Bäume an einem Hanggrundstück an der Ortsdurchgangsstraße werden entfernt, beschloss der Gemeinderat. Die Flachwurzler könnten bei Stürmen umstürzen und so eine Gefahr darstellen.

Das Laubgehölz am selben Standort bleibt dagegen erhalten, und anstatt der Fichten sollen blühende Sträucher den Hang begrünen. Die Obstbäume, an denen als „Zipperle“ bekannte kleine Wildpflaumen wachsen, bekommen einen Pflegeschnitt und die Früchte können gerne von jedermann geerntet werden.

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