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Nominierung der Freien Wähler ist eine Chance für den Nachwuchs

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Kommentar Von Christoph Frey
08.11.2019

Die Landratskandidaten Melanie Schappin (FW) und Fabian Wamser (SPD) haben nichts zu verlieren, aber jede Menge zu gewinnen.

Vor sechs Jahren um diese Jahreszeit hieß es noch: Solo für Sailer? Erst Ende November kamen damals die ersten Gegenkandidaten für den amtierenden Landrat um die Ecke, und bei einigen hatte man den Eindruck, mehr schob man sie, als dass sie freiwillig gegen den haushohen Favoriten antraten.

Das ist diesmal anders. Anfang November ist bereits klar, dass es der CSU-Politiker mit mindestens fünf Herausforderern zu tun bekommt. Interessant ist dabei der Blick auf die drei im Kreistag vertretenen Parteien SPD, FW und Grüne. Während die in den vergangenen Jahren erstarkten Grünen in ihrer Fraktionschefin Silvia Daßler eine erfahrene Kommunalpolitikerin an der Spitze der Kandidatenliste haben, geben Freie Wähler und SPD dem Nachwuchs eine Chance, was insbesondere bei der kriselnden SPD auch dringend nötig ist. Die Genossen im Kreis brauchen neue Gesichter.

Melanie Schappin (FW) und Fabian Wamser (SPD) haben nichts zu verlieren, aber jede Menge zu gewinnen. Ein respektables Ergebnis in Schwabens größtem Landkreis kann durchaus als Türöffner für eine weitere politische Karriere dienen. Bei der Stadtberger Landtagsabgeordneten Simone Strohmayr (SPD) war das damals so.

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