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Landkreis Augsburg

19.03.2020

Papa dankt ab, Tochter ist Stimmenkönigin: So sieht der neue Kreistag aus

Mit der Kommunalwahl 2020 hat sich das Kräfteverhältnis im Augsburger Kreistag neu gemischt.
Bild: Marcus Merk (Archiv)

Plus Prominenz hilft: Wer es diesmal in den Augsburger Kreistag geschafft hat und welche Kandidaten aus dem 70-köpfigen Gremium ausgeschieden sind.

Jetzt stehen die neuen Mitglieder des 70-köpfigen Kreistags fest. Darunter sind altbekannte Größen der lokalen Politik, aber auch neue Gesichter. Darüber hinaus müssen etliche langjährige Matadore der Kreispolitik Abschied nehmen.

Zu ihnen gehört der frühere Diedorfer Bürgermeister Otto Völk. Auf dem letzten Listenplatz der CSU angetreten, beförderte ihn die Wählergunst noch einmal deutlich nach vorne. Letztlich aber reichten mehr als 37.000 Stimmen nicht, um einen von 30 CSU-Sitzen zu ergattern.

Johann Häusler ist nicht mehr im Kreistag vertreten.
Bild: Gottfried Obermaier

Abschied nehmen muss bei den Freien Wählern ein bekanntes Trio: Albert Lettinger, Stefan Steinbacher und der Landtagsabgeordnete Johann Häusler waren ebenso auf hinteren Plätzen gestartet.

Wobei Häuslers Kreistagssitz sozusagen in der Familie bleibt. Tochter Melanie Schappin wurde als Spitzenkandidatin der FW mit mehr als 40.000 Stimmen deren Stimmenkönigin.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Wähler bekannte Gesichter bevorzugen – und so finden sich nun wieder die Bürgermeister der Städte und größeren Orte im Kreistag: Neu im Gremium sind die Rathauschefs Franz Feigl (Königsbrunn), Richard Greiner (Neusäß), Paul Metz (Stadtbergen) für die CSU, bei den Freien Wählern ist es der Gersthofer Michael Wörle.

Für die erneut geschrumpfte SPD haben es neben Spitzenkandidat Fabian Wamser nur Politik-Promis wie Abgeordnete und Bürgermeister geschafft. Für den Thierhauptener Altbürgermeister Franz Neher reichte es ebenfalls nicht mehr so wie für Adelsrieds scheidende Rathauschefin Erna Stegherr-Haußmann. Neue Gesichter gibt es bei den Grünen, die ebenso wie die bislang nicht im Kreistag vertretene AfD um fünf Sitze zugelegt haben. Bei zwei Sitzen geblieben ist die FDP, deren Inhaber aber sind neu. Neu ist auch Die Linke, für die es Maximilian Arnold geschafft hat.

Für den Thierhauptener Altbürgermeister Franz Neher reichte es nicht mehr.
Bild: Sonja Diller

CSU

Carolina Trautner, Hansjörg Durz, Markus Ferber, Lorenz Müller, Michael Higl, Christian Weldishofer, Klaus Förster, Andrea Mayr, Willibald Gleich, Karina Ruf, Claudia Riemensperger, Richard Greiner, Simon Schropp, Stefan Buck, Ludwig Lenzgeiger, Martin Mayr, Franz Feigl, Sabine Höchtl-Scheel, Ulrike Höfer, Bernhard Uhl, Hubert Kraus, Paul Metz, Jürgen Gilg, Marion Kehlenbach, Heinz Liebert, Manfred Nerlinger, Stephan Dölle, Angela Ehinger, Norbert Krix, Konrad Dobler.

Grüne

Silvia Daßler, Annemarie Probst, Alexander Kolb, Margit Stapf, Ursula Jung, Hannes Grönninger, Sabine Müller, Ursula Reichenmiller-Thoma, Franz Bossek, Felix Senner, Ulla Schwinge-Haines, Doris Lurz.

Freie Wähler

Melanie Schappin, Fabian Mehring, Markus Brem, Robert Steppich, Claudia Schuster, Michael Wörle, Thomas Hafner, Walburga Meitinger, Peter Kraus, Anton Rittel, Wolfgang Jarasch.

Melanie Schappin ist die Stimmenkönigin der Freien Wähler.
Bild: Ingo Dumreicher

SPD

Fabian Wamser, Harald Güller, Peter Ziegelmeier, Sabine Grünwald, Bernd Müller, Simone Strohmayr, Bernhard Walter.

AfD

Frank Skipiol, Manuela Steurer, Rainer Kraft, Jörg Mikszas, Thomas Bauer.

FDP

Christian Toth, Matthias Krause.

ÖDP

Gabi Olbrich-Krakowitzer, Josef Keplinger.

Die Linke

Maximilian Arnold.

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