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Seminar

17.10.2011

Pläne für neues Dorfzentrum

Die Teilnehmer des Seminars an der Schule der Dorf- und Landentwicklung, darunter Allmannshofens Bürgermeister Manfred Brummer (2. von links), Seminarleiter Ludger Klinge (2. von rechts) und Architekt Klaus Kehrbaum (rechts).
Bild: Foto: Erik Berger

Bürger aus Allmannshofen diskutieren über die Ortsmitte

Allmannshofen Zwei Tage nahmen sich Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Allmannshofen Zeit, um bei einem Seminar der Schule der Dorf- und Landentwicklung in Thierhaupten die Neugestaltung des Ortszentrums zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen dabei die Planungen für die Neugestaltung des bisherigen „Raiffeisengeländes“.

Ein eigener Kindergarten

Nach zwei Bürgerversammlungen und umfangreichen Beratungen hatte sich der Gemeinderat dafür entschieden, einen Entwurf des Architekten Klaus Kehrbaum zu verwirklichen. Dieser sieht für die Ortsmitte eine multifunktionale Halle vor, die für Kultur- und Sportveranstaltungen sowie Familien- und Firmenfeiern ausgestattet ist.

Neu geschaffen werden ein eigener Kindergarten für Allmannshofen und Gewerberäume, in denen unter anderem, wie bisher, die Filiale der Raiffeisenbank untergebracht sein wird. Die Gebäude gruppieren sich um einen Platz, der Raum für Märkte und Feste bieten wird.

Die Maßnahme wird im Rahmen einer vereinfachten Dorferneuerung durchgeführt. Die beiden Seminarleiter Erik Bergner und Ludger Klinge vom Amt für Ländliche Entwicklung erläuterten den Ablauf und die finanziellen Fördermöglichkeit innerhalb eines solchen Projekts, die bis zu einer Viertelmillion Euro betragen könnte.

Architekt Klaus Kehrbaum nahm persönlich an dem Seminar teil und stellte seine bisherigen Planungen dar.

In Arbeitsgruppen und im Plenum diskutierten die Seminarteilnehmer seine Ausführungen. Im Mittelpunkt standen dabei Anregungen und Wünsche für die künftigen Nutzungsmöglichkeiten, die technische Ausstattung und das Energiekonzept des Hauses. Sehr deutlich und mit großer Mehrheit wünschten sich die Allmannshofener Seminarteilnehmer, dass das Bürgerhaus, die St.-Nikolaus-Kirche und das neue Gebäude architektonisch zu einer Einheit verbunden werden, etwa durch eine gemeinsame Gestaltung der Außenanlagen oder die Beseitigung bestehender Bauhindernisse und ungünstiger Verkehrsführungen.

So solle ein übergreifendes Zentrum für Allmannshofen entstehen, das das Bürgerhaus, die Kirche, den Kindergarten und die neue Mehrzweckhalle verbinde. Alle Teilnehmer waren sich sicher, dass das „Projekt Kirchberg“ einen entscheidenden Beitrag dazu leisten werde, bestehende Schwächen der Gemeinde auszugleichen und Stärken hervorzuheben.

Bürgermeister Manfred Brummer, der das Seminar angeregt und organisiert hatte, lobte abschließend ebenso wie der Architekt und die beiden Seminarleiter die offene und konstruktive Art, in der die Allmannshofener während des Seminars an der Zukunft ihrer Gemeinde gearbeitet hatten.

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