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Neusäß

11.10.2018

Polizei fahndet mit Phantombild nach Vergewaltiger von 16-Jähriger

An dieser Stelle ereignete sich offenbar das Verbrechen. Bei Tag wirkt das Areal in der Neusässer Innenstadt freundlich, doch man kann sich vorstellen, wie verlassen der Fußgänger- und Fahrradweg bei Nacht daliegt.
Bild: Marcus Merk

Nach dem Überfall auf eine 16-Jährige in Neusäß Anfang September sucht das LKA nun mit einem Phantombild nach dem mutmaßlichen Täter.

Es ist der Albtraum aller Frauen, der Anfang September offenbar für eine 16-Jährige zur Realität wurde: Ein Fremder überfällt die junge Frau in der Dunkelheit, vergewaltigt sie. Niemand ist in der Nähe, der ihr zu Hilfe kommen kann.

Lange tappte die Polizei im Dunklen, zog von Haustür zu Haustür, um Anwohner zu befragen und mögliche Zeugen zu finden. Deren Aussagen haben nun geholfen, ein Phantombild des mutmaßlichen Tatverdächtigen zu erstellen. Mit diesem ist die Polizei nun an die Öffentlichkeit gegangen.

Phantombild des Neusässer Vergewaltigers zeigt jungen Mann mit Sommersprossen

"Dieser unbekannte Mann wurde zur Tatzeit in unmittelbarer Tatortnähe gesehen", teilt die Polizei mit. Auf dem Phantombild zu sehen: Ein junger Mann mit schmalen Gesicht, Sommersprossen und Basecap. Da sich die 16-Jährige an kaum etwas erinnern konnte, war über den Tatverdächtigen bislang nur bekannt, dass er vermutlich ein langes Oberteil trug.

Die Kripo Augsburg bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0821/323-3810.

Mit diesem Phantombild fahndet die Polizei nach dem mutmaßlichen Vergewaltiger einer 16-Jährigen.
Bild: Landeskriminalamt

Die 16-Jährige wurde nach einem Plärrer-Besuch in Neusäß vergewaltigt

Zum Hintergrund: Das Verbrechen soll sich an Donnerstag gegen 0.30 Uhr in der Neusässer Innenstadt ereignet haben. Nach Angaben der Polizei besuchte die 16-jährige Geschädigte am Mittwochabend den Plärrer in Augsburg und fuhr anschließend alleine mit dem Zug nach Neusäß. Vom Bahnhof aus nahm sie den Weg nach Hause über die Hauptstraße und die Gartenstraße und lief anschließend in südliche Richtung die Oskar-von-Miller-Straße entlang, die dort von Zuggleisen gekreuzt wird. Südlich des Bahndamms bog sie auf einen Fuß- und Radweg ein. Dort stieß sie ein unbekannter Mann zu Boden und vergewaltigte sie. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung des Kaufland-Einkaufszentrums. Das Opfer lief anschließend unter Schock nach Hause, dann wurde unmittelbar die Polizei alarmiert. Die junge Frau machte noch in der Nacht ihre Aussage. (sli/mahei)

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