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12.02.2015

Räte machen Weg für neuen Kiesabbau frei

Neusässer Unternehmen darf Fläche in Gablingen ausweiten

Der Neusässer Kiesunternehmer Andreas Thaler, der auf Gablinger Flur auf mehreren Grundstücken Kies abbaut, wird auch auf einer Fläche westlich der Kreisstraße A5 (Ortsverbindung Gablingen-Gersthofen) in Nachbarschaft zur Biogasanlage Kies abbauen dürfen.

Dem steht baurechtlich nichts im Wege, wurde auf der jüngsten, von Bürgermeister Karl Hörmann zügig geführten Sitzung des Gemeinderats Gablingen klar. Dieser befasste sich mit Thalers Antrag auf Vorbescheid, der noch keinen Bauantrag darstellt, betonte Bauamtsleiterin Helga Kraus.

Sowohl der Regionalplan als auch der neue geltende Flächennutzungsplan sehen hier Vorrangflächen für Kiesabbau vor, so Helga Kraus: „Die baurechtlichen Grundlagen sind gegeben, wir können also nicht ablehnen.“ Bürgermeister Karl Hörmann machte klar, dass die Fläche neben einer bereits bestehenden Kiesabbaufläche liegt. Der Gemeinderat gab dem Antrag auf Vorbescheid deshalb grünes Licht.

Grünes Licht bekam auch Pius Kaiser junior für seinen Bauantrag. Er möchte ein landwirtschaftlich genutztes Gebäude auf seinem Anwesen in der Hauptstraße im Obergeschoss zu einer Wohnung umbauen.

Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, deshalb hatte sich der Bauwerber auf Anraten der Gablinger Rathausverwaltung bereits im Vorfeld seines Antrags mit dem Landesamt für Denkmalpflege zusammengesetzt. Einen vormals geplanten Außenbalkon wandelte er daraufhin in einen Innenbalkon um, sodass die Fassadenlinie erhalten bleibt. Der Gemeinderat befürwortete Kaisers Antrag. Gemeinderat Thomas Wittmann durfte als Betroffener an der Abstimmung nicht teilnehmen.

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