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23.06.2011

Sauberes Wasser zum Sporteln, Schwimmen und Planschen

Am Friedberger Baggersee hat nicht nur das Wasser eine sehr gute Qualität. Dort hat man auch die Wahl zwischen Schwimmen, Sonnenbaden und Wakeboard-Fahren. Letzteres geht auch, wenn das Wetter nicht so gut sein sollte.
Bild: Markus Peters

Die Badeseenqualität in Augsburg und im Wittelsbacher Land ist neuen Test zufolge gut. An Lech und Wertach wird nicht gemessen.

Gestern war kalendarischer Sommeranfang. Doch auch wenn das Wetter in den nächsten Tagen nicht unbedingt sommerlich wird, warten schon viele Schwimmfreunde darauf, endlich in die Seen der Region zu springen. Von den Gesundheitsämtern gibt es grünes Licht: „Wir haben in allen Fällen eine gute Badequalität gemessen“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes Augsburg, Dr. Hans-Herbert Roth. „Auch im Vergleich zum letzten Jahr hat sich an der guten Wasserqualität nichts geändert.“

Mindestens einmal im Monat werden die Gewässer kontrolliert, im Hochsommer kann es auch häufiger sein. Dabei nutzen die Kontrolleure eine vier Meter lange Teleskopstange, um an der Oberfläche Wasser der Seen abzuschöpfen. Messungen näher am Ufer könnten wegen aufgewühltem Boden die Messergebnisse verfälschen. Die Wasserproben werden dann vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mikrobiologisch auf ph-Werte, Nitrat- und Ammoniumgehalt sowie Darmbakterien untersucht.

Stadt Augsburg (Kuhsee, Autobahnsee, Naturfreibad Haunstetten): Die Augsburger Seen schneiden bei den bisherigen Tests sehr gut ab. In diesen Gewässern der Stadt kann man bedenkenlos baden, so Roth. Anders schaut es in den Flüssen aus.

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Wertach und Lech seien zum Baden hingegen tabu, sagt Roth: „Dort wird nicht gemessen, allerdings ist das Baden dort ohnehin verboten.“ Badende in den Flüssen werden nur geduldet. Bei Lech und Wertach handele es sich um keine Badegewässer, deshalb werde das Schwimmen in den Flüssen auch nicht empfohlen. Abgesehen von gefährlichen Strudeln werden auch Abwasser und Wasser aus Kläranlagen zugeführt.

Kreis Aichach-Friedberg (Radersdorfer Baggersee, Friedberger See, Mandlachsee, Baggersee Sand in Aindling und Weitmannsee): Auch im Landkreis Aichach-Friedberg kann der Badespaß losgehen. Die Seen haben durchweg eine sehr gute Wasserqualität, sagt Thomas Nieborowsky vom Landratsamt Aichach-Friedberg.

Kreis Augsburg (Gennacher Birkensee, Ellgauer Baggersee, Gablinger Badesee, Grabener Baggersee, Fleinhauser Badeweiher, Königsbrunner Ilsesee, Langerringer Baggersee, Nordendorfer Baggersee, Nordendorfer Baggersee, Thierhauptner Baggersee, Rothsee Zusmarshausen): Wie es in den Badeseen des Landkreises Augsburg aussieht, ist noch unbekannt. Es liegen keine aktuellen Untersuchungsergebnisse aus diesem Jahr vor. „Das Wetter ist zu schlecht, da bekommen wir bei unseren kleinen Seen keine zuverlässigen Werte“, sagt der Amtsarzt im Landkreis Augsburg, Dr. Helmut Hübsch. Im Gegensatz zu Stadt Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg gibt es im Landkreis Augsburg keine sogenannten EU-Badegewässer. Ab einer bestimmten Seegröße sind die Behörden verpflichtet, die Seen regelmäßig zu kontrollieren und die Messungen bei der EU in Brüssel zu melden. Im Landkreis Augsburg ist kein See groß genug für diese Vorschrift. „Die Seen sind so klein, wir betrachten sie eher als Badegelegenheiten“, so Hübsch. Dennoch: Sobald das Wetter einigermaßen konstant sei, werden auch diese Seen untersucht. Wer nicht warten möchte, muss selbst entscheiden, wo er schwimmen möchte, sagt Hübsch: „Grundsätzlich gilt: je kleiner, desto bedenklicher. Wenn das Wasser sehr trüb ist, kann das ein Zeichen von Verunreinigung sein.“

Aktuelle Informationen unter http://www.lgl.bayern.de

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