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Landkreis Augsburg

24.09.2018

Schmerzhafte Fußballspiele im Augsburger Land

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Das hat weh getan. Lützelburgs Lukas Lochbrunner hat sich eine Platzwunde zugezogen und wird von Trainer Christian Ullmann verarztet.

Plus Durch einen Torwart-Patzer hat der FC Augsburg gegen Bremen verloren. Warum manche Klubs schon vor dem FCA einen Torhüter-Wechsel vorgenommen haben.

Für die Fußball-Fans in der Region gab es am Wochenende nur ein Thema: Fabian Giefer. Zum zweiten Mal hintereinander war der Torhüter des FC Augsburg beim 2:3 gegen den SV Werder Bremen verantwortlich dafür, dass seine Mannschaft das Nachsehen hatte. Beim Bundesligisten liegt ein Torwartwechsel nahe.

Beim Landesligisten SV Cosmos Aystetten gab es den Wechsel bereits. Nach fünf Spielen zwischen den Pfosten, von denen zwei zu Null endeten, musste der junge Alexander Bernhardt, 20, den Platz zwischen den Pfosten wieder für Routinier Valentin Coca, 31, räumen. Der ehemalige Profi war ebenso aus dem Urlaub zurückgekehrt wie Robert Markovic-Mandic, der jedoch aufgrund einer Roten Karte noch gesperrt war. Nachdem auch noch etliche Urlauber fehlten, musste Ersatzkeeper Bernhardt mit der Nummer 17 als Feldspieler auf der Auswechselbank Platz nehmen. Nach einer äußerst schwachen Leistung in der ersten Halbzeit setzte es trotz einer gewaltigen Steigerung in Durchgang zwei gegen den FC Memmingen II eine 1:2-Heimniederlage. Damit treten die Schützlinge von Marco Löring weiter auf der Stelle.

Ein Debütant steht beim TSV Gersthofen im Tor

Ein Debütant stand beim TSV Gersthofen im Tor. Der 18-jährige Jürgen Engelleiter ist noch A-Jugendspieler. „Der Wechsel hat mit Leistung nichts zu tun“, erklärt Trainer Florian Fischer. Stammkeeper Michael Finkert konnte aufgrund einer Grippe nicht trainieren, nahm dann am Spieltag nur auf der Bank Platz. „Michi spielt eine Supersaison“, urteilt der Coach über seinen Keeper, „aber auch Jürgen hat mal eine Belohnung verdient, weil er immer voll mitzieht. Und er hat super gehalten.“ Das 3:0 beim SV Donaumünster sei ein verdienter Pflichtsieg gewesen. Obwohl der Gegner einige Chancen hatte („Wir hätten uns nicht beklagen können, wenn wir ein Tor eingefangen hätten“/Fischer), hat der TSV wieder zu Null gespielt. Zum siebten Mal in dieser Saison.

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Zu Null gespielt hat auch der SC Altenmünster – zum dritten Mal in dieser Runde. Kaum war das Bezirksliga-Derby gegen den TSV Meitingen beendet, stand SCA-Abteilungsleiter Oliver Osterhoff mit einer flüssigen Belohnung parat. Im Zwei-Liter-Weizenglas gab es für jeden seiner Jungs einen kräftigen Schluck „Goaß“. Diese „flüssige Siegprämie“ hatten sie sich nach einer starken kämpferischen Leistung auch verdient. Auch Trainer Goran Boric nippte ein wenig am überdimensionalen Gefäß. Noch mehr hätte ihm das Spezialgemisch wohl geschmeckt, wenn er in der Nachspielzeit seine Top-Torchance zum 2:0 verwandelt hätte: „Den muss ich natürlich machen“, wusste er bei seinem ersten Bezirksliga-Einsatz in dieser Saison, welche Möglichkeit er da ausgelassen hatte. Dennoch war Boric auch mit dem 1:0 zufrieden. Wohl wissend, dass es im Kampf um den Klassenerhalt drei Bonuspunkte gegeben hat.

Phasenweise war die Leistung zum Davonlaufen

Mit seinem früheren Teamkollegen Pavlos Mavros vom TSV Schwabmünchen und jetzigen Coach des TSV Meitingen konnte Altenmünsters Trainer allerdings nicht anstoßen. „Schade, aber er war in Eile“, bedauerte Boric die schnelle Verabschiedung. Bereits vor dem Anpfiff habe Mavros gegenüber seinem SCA-Kollegen angedeutet, dass er am Sonntagabend noch einen Folgetermin habe. Phasenweise war aber auch die Leistung der Mannschaft von Mavros zum Davonlaufen. Routiniers wie Arthur Fichtner oder Mark Huckle setzten diesmal kaum Akzente.

Getreu dem Motto „Es kann nur noch besser werden“, geht es nun am Sonntag ins spannende Duell mit dem Liga-Krösus FC Ehekirchen. Angst davor hat TSV-Abteilungsleiter Torsten Vrazic wohl kaum. „In dieser Liga kann heuer jeder jeden schlagen“, sagte er bereits vor dem Anpfiff in Altenmünster. Und wer weiß, vielleicht muss diese Erfahrung nun ausgerechnet auch der bisher noch ungeschlagene Spitzenreiter in den Lechauen machen.

Spielverlegungen scheinen die neue Mode zu sein. Nur fünf Partien fanden in der Kreisliga Augsburg statt, nachdem die SpVgg Westheim und Suryoye Augsburg wegen Personalmangel und anderweitiger Verpflichtungen um Verlegung baten. Völlig unverständlich ist es dann, wenn deshalb die zweiten Mannschaften mit Spielern der „Ersten“ aufgerüstet werden. (mit her)

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