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Ustersbach

26.10.2017

Schüler sollen schneller zum Gymnasium

Rund ums Gymnasium und den Bahnhof Diedorf kommen auch die Schulbusse an. Schüler aus Ustersbach müssen entweder extrem früh losfahren oder wenige Kilometer lange sitzen bleiben. Das müsse aber nicht so sein, meinen die Ustersbacher Gemeinderäte.

Der Gemeinderat will eine bessere Einbindung der Gemeinde ins AVV-System. Warum diese notwendig ist, zeigt das Beispiel des Schulwegs nach Diedorf.

Die Busverbindung von Ustersbach zum Schmuttertal-Gymnasium in Diedorf soll optimiert werden. Auf diesen Konsens einigten sich die Mitglieder des Gemeinderats bei ihrer jüngsten Sitzung. Ein Ausbau der jetzigen Busverbindung sei nicht nur für die Schüler vor Ort, sondern auch für Berufspendler und andere Privatpersonen dringend erforderlich, meinte Dritte Bürgermeisterin Anja Völk, die diese Sitzung in Vertretung von Bürgermeister Max Stumböck leitete.

Aufhänger für die Forderung sei vor allem die Situation der Schülerbeförderung zum Gymnasium in Diedorf, teilte Völk mit. „Obwohl Ustersbach und Diedorf an der B300 liegen und vom Linienbus 600 bedient werden, ist es nicht möglich, die Ustersbacher Kinder zeitnah zur Schule zu bringen.“ Grund dafür sei, dass der Linienbus morgens zu den Hauptverkehrszeiten rund 80 Minuten, nämlich von 6.52 bis 8.12 Uhr, gar nicht fährt. „Das heißt, dass die Schüler mit dem Bus bereits um 7.15 Uhr in Diedorf ankommen, der Unterricht aber erst um 8 Uhr beginne“, monierte Völk.

Neu ist die Forderung nach einer besseren Busanbindung nicht. Seit Schüler aus Ustersbach in Diedorf zur Schule gehen, kämpfen die Eltern für eine bessere Busverbindung. Zunächst erfolgte eine Verbindung über Fischach. Als dieser Bus fahrgastmäßig zu voll wurde, wurde auf Initiative der Eltern die Linie 834 zusätzlich eingesetzt. „Im Laufe der Zeit musste diese jedoch immer mehr Haltestellen bedienen“, machte Völk aufmerksam. „Die Abfahrt wurde so auf 7.05 Uhr gelegt.“ Da die Fahrt „quer durch den Landkreis“ verlaufe, komme der Bus in Diedorf erst um 7.50 Uhr an.

Ein weiteres Problem lösen nun die Ustersbacher Gymnasiasten der elften Klasse aus. Ihr Unterrichtsbeginn und -schluss weisen unterschiedliche Zeiten auf. „Hinzu kommt, dass die Linie 834 vom Unternehmen BBS, die Linie 600 zwar auch von BBS, aber im Auftrag des Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund (AVV) bedient wird“, erklärte Völk. Demzufolge bestehe dann der AVV auf ein AVV-Ticket. „Die Elftklässler haben damit die Wahl, entweder BBS oder AVV zu nehmen, jeweils also mit Nachteilen.“

Aber auch darüber hinaus kritisierte die Dritte Bürgermeisterin Fahrpläne der Buslinie 600: „Sie fährt eigentlich im stündlichen Rhythmus. Aber immer wieder fallen dazwischen Fahrten aus, sodass sie zum Teil von Krumbach nur bis Thannhausen oder Ziemetshausen fahren und da enden.“ Weiter fahre am Abend der letzte Bus aus Ustersbach um 18.19 Uhr, der letzte Bus in den Ort um 19.10 Uhr vom Bahnhof aus, Ankunft 19.43 Uhr. Dies sei mehr als unbefriedigend. Sinnvoll wäre daher nach ihrer Meinung eine „richtige Einbindung“ ins AVV-System, eventuell mit einem Zubringerbus bis zum Bahnhof Gessertshausen.

Die Gemeinderäte hatten dafür ein offenes Ohr. Sie befürworteten, dass der Takt der Linie 600 erweitert werden solle. Sie beschlossen einstimmig, in diesem Zusammenhang das Gespräch mit dem AVV zu suchen.

Bauantrag Das Hotel Reischenau beantragte die Errichtung eines Wintergartens und eine Eingangsüberdachung sowie die Durchführung von Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung, unter anderem die Erfassung eines weiteren Fluchtweges. Der Gemeinderat erteilte dazu seine Zustimmung.

Parkbänke Die Parkbänke an der Einfahrt nach Baschenegg sind stark verwittert. Zudem fehlt ihnen ein richtiger Unterbau. Geplant sind die Aufstellung von zwei neuen Sitzgelegenheiten oder eine Halbkreisbank und die Einfassung mit einer eventuellen Betonplatte. Da hier noch einige Punkte zu klären sind, wurde eine Entscheidung darüber vertagt.

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