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02.07.2020

Seniorenbeirat ärgert sich über Sparkasse

In Leitershofen fehlt eine SB-Filiale, sagt der Vorsitzende

Immer mehr Kunden wickeln ihre Bankgeschäfte online, per Handy oder übers Telefon ab. Das hat beim gestrigen Bilanzpressegespräch der Kreissparkasse der Vorstandsvorsitzende Richard Fank gesagt. Man müsse auf das veränderte Verhalten der Kunden reagieren, unter anderem mit, wie gerade geschehen, der Schließung von Filialen.

Doch digital oder per Telefon Bankgeschäfte zu erledigen, das will wohl nicht jeder. Vor wenigen Tagen hatte sich der Vorsitzende des Seniorenbeirats Stadtbergen, Raimund Strauch, bei der Kreissparkasse beschwert, dass von der ehemaligen Filiale in Leitershofen nicht einmal der SB-Service geblieben ist. Gerade für ältere Menschen, die nicht weit fahren wollen, sei das schlecht.

Denn die Realität sei: In den kleinen Geschäften, die es in Leitershofen noch gibt, könne man nur bar zahlen. Gegen die ursprünglichen Zusagen sei somit der Service in dem Stadtteil schlechter geworden, ärgert sich Raimund Strauch. Die mögliche, gemeinsame Nutzung des Geldautomats der VR-Bank im Ort sei allein für die Kunden der Kreissparkasse kostenlos, nicht aber für jene der Stadtsparkasse Augsburg.

Das kreidet Raimund Strauch der Kreissparkasse an: Hätte die einen Geldautomaten vor Ort behalten, sei der für alle Sparkassenkunden ohne Mehrkosten nutzbar. Auch die übrigen Vorschläge der Kreissparkasse auf seinen Beschwerdebrief, kostenloses Abheben von Bargeld in Supermärkten, Zuschicken von Kontoauszügen gegen Portoersatz, Überweisungen per Telefon oder Schulungen durch Mitarbeiter der Kreissparkasse in den neuen Techniken will er nicht als für jeden Fall passend gelten lassen.

Wohl eher ein Einzelfall: Dass Kunden nach Filialschließungen sich beschwerten oder gar kündigten, gebe es so gut wie nicht, so Richard Fank gestern. (jah)

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