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Kommunalwahl

25.11.2019

Sigrid Steiner will Bürgermeisterin werden

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Die zweitstärkste Fraktion im Gersthofer Stadtrat W.I.R. setzt auf eine Frau und eine Verjüngung der Liste

Jetzt ist es offiziell: Eine Frau tritt im Rennen um das Bürgermeisteramt in Gersthofen an. Sigrid Steiner wurde von der Gruppierung W.I.R. als Kandidatin nominiert. Damit bewerben sich neben dem von Freien Wählern sowie SPD und Grünen unterstützten parteilosen Amtsinhaber Michael Wörle drei Gegenkandidaten um das Amt als Rathauschef. Neben Sigrid Steiner sind das Albert Kaps (Pro Gersthofen) und Max Poppe (CSU).

Mitglieder und Freunde von W.I.R. Gersthofen kamen zur Nominierung im großen Saal des Gasthofs Stern zusammen. Die Versammlung wurde von Peter Smolek geleitet. „Mit 56 Wahlberechtigten sind wir beschlussfähig“, stellte er fest. Hans-Jürgen Fendt, W.I.R.- Vorsitzender, bezeichnete Sigrid Steiner als Wunschkandidatin. Die 50-jährige Anwältin Steiner wandte sich mit klaren Zielen vor Augen an die Versammlung. Kurz darauf wurde sie in geheimer Wahl einstimmig gewählt. Steiner bedankte sich für das große Vertrauen.

Im Anschluss ging Alois Pfiffner die einzelnen Kandidaten der Liste für die Stadtratswahl durch und jeder der Männer und Frauen stellte sich persönlich vor. Einstimmig wurden sowohl die 30 Kandidaten als auch die Ersatzkandidaten bestätigt. „Der Altersdurchschnitt hat sich von 49,6 Jahren auf 46,1 Jahren gesenkt“, erklärte Pfiffner. Somit habe sich W.I.R. verjüngt, obwohl seit der letzten Wahl einige Jahre vergangen seien. Der Jüngste auf der Liste ist Sebastian Schaflitzel jun. aus Batzenhofen mit gerade einmal 19 Jahren. Eva Fendt ist zwar um ein Jahr jünger, stellte sich jedoch als Ersatzkandidatin zur Verfügung. Sie ist noch Schülerin am Paul-Klee-Gymnasium.

Gerade aus den Stadtteilen Gersthofens kommen viele jüngere Kandidaten unter 25 Jahren. W.I.R. stellt aktuell sieben Stadträte und ist die zweitstärkste Fraktion in der Ballonstadt. Man freue sich auf den Wahlkampf, allerdings sei eine Diskussions- und Streitkultur wichtiger als ein Kampf, sagte Smolek: „Wir werben für unsere Kandidaten mit gutem Recht und voller Überzeugung.“ Sigrid Steiner wird am 27. November als Stadträtin vereidigt und Jürgen Schantin ersetzen, der bekanntlich in Gablingen als Bürgermeisterkandidat antritt. Während zu Beginn der Versammlung die Partei 96 Mitglieder hatte, wurde im Anschluss die 100er Marke geknackt.

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