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Kreis Augsburg

13.07.2020

Sparkasse: Immobilienmarkt im Kreis Augsburg ist trotz Corona-Krise stabil

Im Zuge der Vorsichtsmaßnahmen durch die Corona-Pandemie ist auch ein Teil der Sparkassen-Mitarbeiter ins Homeoffice umgezogen.
Bild: Marcus Merk

Plus Die Kreissparkasse Augsburg rechnet mit Einbrüchen bei gewerblichen Objekten. Die Zahl der Nachfragen sei nicht mehr so hoch wie noch 2019.

Weiterhin gebe es im Landkreis Augsburg, auch nach einem knappen halben Jahr der Corona-Pandemie, einen stabilen Immobilienmarkt. Das hat jetzt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Horst Schönfeld, im Rahmen des Bilanzpressegesprächs bestätigt.

Im Jahr 2019 habe das Geldinstitut 158 Objekte im Wert von 52 Millionen Euro vermittelt. Gleichzeitig konnten Wohnbaudarlehen in Höhe von fast 270 Millionen Euro ausgezahlt und weitere Darlehen in Höhe von 57 Millionen Euro vermittelt werden. Das waren 18 Prozent mehr als im Vorjahr.

Trotz der Corona-Krise setze sich der Trend auch in diesem Jahr fort, so Schönfeld. Allerdings mit zwei Einschränkungen: Die Zahl der Nachfragen sei nicht mehr so hoch wie noch 2019. „Und im gewerblichen Bereich rechnen wir im Laufe des Jahres mit einem Einbruch.“

Kreissparkasse investiert in Unterhalt und Sanierung ihrer Geschäftsstellen

Die Kreissparkasse selbst investiert weiterhin in den Unterhalt und die Sanierung ihrer Geschäftsstellen. Für 2020 sind dafür gut eine Million Euro eingeplant. In Meitingen soll der Beratungsbereich umgestaltet werden, in Gersthofen und Königsbrunn wird die Sicherheitstechnik erneuert.

 

Weiterhin hält die Kreissparkasse an ihren neuen Geschäftsstellenräumen in Fischach fest. Dort würde sie gerne so schnell wie möglich einziehen. „Das Provisorium ist nicht ideal“, so Horst Schönfeld. Die Kreissparkasse plant, dort in ein Gebäude in der Ortsmitte zu ziehen, das ein Bauträger im Rahmen der Sanierung des Zentrums errichten wird. Weil die Planung auch von öffentlichen Fördermitteln abhängig sei, komme das Vorhaben nicht so schnell vorwärts wie es die Kreissparkasse gerne hätte. „Wir wollen auf jeden Fall dauerhaft in Fischach bleiben“, macht der stellvertretende Chef klar.

Sparkassen Mitarbeiter sind wegen Corona teils in Home-Office

Im Zuge der Vorsichtsmaßnahmen durch die Corona-Pandemie ist auch ein Teil der Sparkassen-Mitarbeiter ins Homeoffice umgezogen. Weitere Vorsichtsmaßnahmen sollen sicherstellen, dass eine mögliche Quarantäne nicht zu viele Mitarbeiter träfe. Diese Vorsichtsmaßnahmen gelten noch bis mindestens zum nächsten Frühjahr, so Vorstandsvorsitzender Richard Fank.

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