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16.07.2010

Sportliche können nun bis nach Günzburg durchradeln

Eine große Schar an illustren Gästen kam zur Eröffnung des Radwegs an der B 10 bei Zusmarshausen (von links): MdL Max Strehle, Bürgermeister Albert Lettinger, Bauamtschef Michael Kordon (Augsburg), MdB Georg Nüsslein, Bauamtschef Willi Weirather (Günzburg), Bürgermeister Sven Tull, Marktrat Hubert Kraus, MdL Alfred Sauter und Bauunternehmer Gerhard Kranzfelder. Foto: Marcus Merk
Bild: Marcus Merk

Der neue Radweg an der B10 verbindet jetzt die Landkreise Augsburg und Günzburg. Wer bei der Einweihung alles dabei war? Von Angela David

Es war ein Aufgebot an Gästen, das fast der Einweihung einer neuen Bundesstraße gut zu Gesicht gestanden hätte. Vielleicht lag es an der Terminnähe zum Landkreisfest in Oberschönenfeld, vielleicht aber auch tatsächlich an der Bedeutung des landkreisübergreifenden Radwegs an der B 10, der gestern Nachmittag eingeweiht wurde.

Der Bundestagsabgeordnete Georg Nüsslein, die Landtagsabgeordneten Alfred Sauter und Max Strehle, die Bürgermeister von Zusmarshausen und Landensberg, Albert Lettinger und Sven Thull, sowie etliche Vertreter von Baufirmen und Behörden waren zur Einweihung des letzten Radweg-Teilstücks zwischen Zusmarshausen und Landensberg gekommen.

Ganz Sportliche können nun theoretisch von Augsburg bis nach Günzburg abseits des Autoverkehrs radeln. Nun führt von Augsburg (etwa ab Vogelsang) über Rommelsried, Zusmarshausen und Burgau ein Radweg bis nach Günzburg. Lediglich in den Ortskernen müssen die Radler für kurze Zeit auf die Straße ausweichen.

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"Es war ein langer Weg, fünf Jahre hat es gedauert", sagte Vize-Landrat und MdL Max Strehle, zusammen mit Alfred Sauter einer der Streiter um die Finanzierung für den Radweg entlang an der viel und schnell befahrenen B 10. Im September 2008 konnte nach zweijähriger Planung der Spatenstich für den ersten Abschnitt erfolgen, der im Frühjahr 2009 dem Verkehr übergeben wurde. Fast zwei Millionen Euro hat der Bund investiert, drei schwäbische Baufirmen (Kranzfelder, Leitenmaier und Lutzenberger) waren am Bau der 6,2 Kilometer langen Strecke beteiligt. Die lange Bauzeit und die Unterführungen stießen bei den Bürgern oft auf Unverständnis, berichtete Lettinger. Informationslücken konnten aber stets rasch geschlossen werden.

Michael Kordon, Leiter des Staatlichen Bauamts Augsburg, freute sich über die gute Zusammenarbeit über die Landkreisgrenzen hinweg, und auch die beiden Bürgermeister betonten, wie wichtig es sei, über den Tellerrand hinauszuschauen. Sven Tull (Landensberg) sieht in dem neuen Radweg eine Chance für den Tourismus, da nun auch eine Lücke der alten Römerstraße geschlossen sei. Von Angela David

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