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Stadtbergen/Neusäß

27.01.2020

Stadtberger Basketballer trauert: „Kobe Bryant war mein großes Idol“

Geschockt und traurig war Leitershofens US-Amerikaner Charlie Brown nach der nachricht vom Tod von NBA-Star Kobe Bryant.
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Geschockt und traurig war Leitershofens US-Amerikaner Charlie Brown nach der nachricht vom Tod von NBA-Star Kobe Bryant.
Foto: Marcus Merk (Archiv)

Plus Wie Stadtbergens US-Amerikaner Charly „Chuck“ Brown vom Tod der Basketball-Legende erfahren hat. Daheim hat er noch Trikots von ihm.

„Seit ich ein kleines Kind war, ist Kobe Bryant mein großes Idol.“ Mit immer noch brüchiger Stimme erzählt Charlie „Chuck“ Brown, wie er vom tragischen Tod der Basketball-Legende erfahren hat, der am Sonntagabend deutscher Zeit bei einem Hubschauber-Absturz ums Leben gekommen ist.

Im Alter von 41 Jahren starb Bryant bei einem Helikopter-Absturz nahe Los Angeles.
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Basketball-Legende Kobe Bryant ist tot: Sein Leben, seine größten Erfolge
Foto: Jon Soohoo, dpa

„Ich war gerade Face-Time mit einem Freund aus den USA am plaudern, als bei ihm die Nachricht aufschlug. Wir konnten es beide zuerst gar nicht gauben. Ich habe dann sofort alle Nachrichtenkanäle im Internet durchgesehen, bis ich die traurige Gewissheit hatte. Kobe Bryant ist tödlich verunglückt. Dann habe ich geweint. Sein Tod verbindet Basketballer in der ganzen Welt.“

„Ich habe einige Trikots von ihm zuhause“

Für den 23-Jährigen, der als Profi bei der BG Leitershofen/Stadtbergen in der 1. Regionalliga spielt und zusammen mit seinen Mitspielern Jonas Sauer und David McGhee in einer WG in Neusäß lebt, war Kobe Bryant stets ein Vorbild. „Ich habe einige Trikots von ihm zuhause, habe mir oft und immer wieder seine Highlights im Internet angeschaut. Er war für mich der beste Spieler aller Zeiten. Leider hatte ich nie die Gelegenheit, ihn leibhaftig spielen zu sehen“, sagt Brown, der in Kalifornien geboren und in Las Vegas (Nevada) aufgewachsen ist. Später ist er dann mit seinen Eltern nach Missouri gezogen.

Jetzt ist er zum ersten Mal in Deutschland. „Hier ist zwar alles ganz anders, als in den USA, aber ich hätte mit keinen besseren Ort für den Start meiner Profikarriere in Deutschland wünschen können“, sagt Brown, dem es bei den Kangaroos sehr gut gefällt: „Es sind lauter gute Leute aus dem Verein um mich herum.“ Ein bisschen deutsch hat Charlie Brown auch schon gelernt: „Auf geht’s!“ So will er seine Mannschaftskameraden im weiteren Saisonverlauf weiter antreiben.

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