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Verkehr

14.06.2017

Tempo 30: Jetzt geht es los

Die ersten Tempo-30-Schilder sind in der Schloßstraße montiert.
Bild: Marcus Merk

In der Meitinger Schloßstraße gilt jetzt ein Tempolimit. Was alles noch folgt

Jetzt wird es ernst mit dem generellen Tempolimit in Meitingen. Am vergangenen Montag hat der Bauhof die ersten Tempo-30-Schilder in der Schloßstraße aufgestellt – Zug um Zug sollen nun die weiteren folgen. Denn der Marktgemeinderat hatte Anfang April beschlossen, dass künftig in allen Wohngebieten sowie in der Meitinger Hauptstraße, der Schloß- und der Peter-Dörfler-Straße Tempo 30 gelten soll. Ausgenommen von der Tempo-30-Regelung sind lediglich die Hauptverkehrsachsen in Meitingen (außer den oben genannten) und in den Ortsteilen, wie zum Beispiel die Donauwörther Straße oder die Klemens-/Ulrichstraße in Herbertshofen. Bereits Ende April hatte der Bauhof die restlichen Schilder aus dem noch vorhandenen Bestand in der Peter-Dörfler-Straße aufgestellt. Doch dann war der Vorrat aufgebraucht und neue Schilder mussten erst mal bestellt werden.

„Wir benötigen insgesamt 123 Tempo-30-Schilder für die neue Beschilderung“, erläutert Ordnungsamtsleiter Achim Zwick auf Anfrage. Allein in der Schloßstraße habe man neun Stück aufstellen müssen, und zwar nach jeder Einmündung und in beide Fahrtrichtungen. Der Grund, warum man so viele Hinweistafeln braucht: Peter-Dörfler-Straße sowie Schloß- und Hauptstraße sind keine Tempo-30-Zonen wie die Wohngebiete. Bis vor Kurzem war es auf solchen Hauptverkehrsachsen gar nicht möglich, Tempo 30 einzuführen. Doch eine Änderung der Straßenverkehrsordnung erlaubte dann auch dort die Anordnung von Tempo 30, wo es Schulen, Altenheime, Kindergärten oder ähnliche Einrichtungen gibt. Diese Neuregelung hat man nun auch in Meitingen aufgegriffen.

Bis zu den Ferien sollen die Tempo-30-Schilder auch in der Hauptstraße stehen. Anschließend kommen die geplanten Tempo-30-Zonen in den Wohngebieten von Meitingen und seinen Ortsteilen dran. Dort reicht laut Ordnungsamtsleiter Zwick ein einziges großes Schild zu Beginn der Zone und ein weiterer entsprechender Hinweis dort, wo die Zone endet. Die Aufstellung der Schilder sei sehr zeitintensiv, betont Zwick. Man müsse die Lage vor Ort für jedes einzelne geplante Verkehrszeichen genau auskundschaften; möglicherweise könne man es an einem vorhandenen Lampenmast befestigen, oder man brauche, wo der Platz fehlt, die Erlaubnis zur Nutzung von Privatgrundstücken. Zwick: „Schließlich darf kein Lkw beim Abbiegen an einem solchen Schild hängen bleiben, und es soll auch kein Laternenmast direkt danebenstehen.“

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Es gibt also viel zu bedenken, und der gemeindliche Bauhof hat mit der Aufstellung der Schilder eine Zusatzaufgabe. „Diese Aufgabe wird uns die nächsten Monate begleiten“, sagt Zwick. Bis Ende des Jahres sollen dann alle Tempo-30-Hinweise aufgestellt sein.

An Kosten fallen für Kauf und Installierung der Hinweistafeln insgesamt 60000 Euro an.

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