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Konzert

30.11.2019

Traditionelles und Modernes

Beim Herbstkonzert sangen neben dem Männerchor Stadtbergen (unser Bild) auch der Kirchenchor Leitershofen in der Kirche.
Foto: Werner Streil

Männerchor und Kirchenchor singen in Stadtbergen

Die Kirche Maria, Hilfe der Christen in Stadtbergen bot den passenden, würdevollen Rahmen für das Herbstkonzert des Männerchors Stadtbergen. Zeitgemäß mit „Heast as net“, einem Lied des österreichischen Liedermachers und einem der wichtigsten Vertreter der „Neuen Volksmusik“, Hubert von Goisern, eröffnete der Männerchor das Programm. Gefolgt von seinem verträumten „Weit, weit weg“.

Mit „Tebe poem“, einem Text aus der orthodoxen Liturgie, und „Ubi caritas“, einer Aufforderung zur Gottes- und Nächstenliebe und sehr schön im Stile eines gregorianischen Chorals vorgetragen, zeigte der Männerchor seine Sicherheit in den verschiedenen musikalischen Richtungen des Chorgesangs.

Neben dem Männerchor unter der Leitung von Johann Mayer wirkte auch der Kirchenchor Leitershofen unter seinem Dirigenten Bernd Gollmitzer mit. Der Chor brachte populäre Werke zu Gehör. Das „Lobt den Herrn der Welt“ nach Henry Purcells „Trumpet Voluntary“, und „Alles was Odem hat“ in einer Vertonung von Friedrich Silcher nach dem Psalm 150 zeigten, dass sich der Kirchenchor hören lassen kann. Mit dem „Der Herr ist groß“ aus der Schöpfung von Haydn und den Gefangenenchor aus der Oper Nabucco von Guiseppe Verdi wurden mächtige Schlusspunkte gesetzt.

Konnten im „Dostojno jest“, einem Gebet aus der russisch-orthodoxen Kirche, die Bässe des Männerchores mit Volumen glänzen, so waren in dem auf Maori gesungenen und häufig als inoffizielle Nationalhymne Neuseelands bezeichneten Liebeslied „Pokarekare ana“ leisere und zartere Töne gefragt, die von den Tenören gekonnt vorgebracht wurden.

Mit dem berühmtesten Männerchorlied von Mendelssohn-Bartholdy, „Der Jäger Abschied“, komponiert 1840 in der Hochzeit des aufkommenden Männerchorwesens, setzte der Männerchor Stadtbergen einen fulminanten Schlussakkord in einem gelungenen Konzertnachmittag. Freundlicher und lang anhaltender Applaus belohnte die Sängerinnen und Sänger, was den Männerchor zu einer Zugabe veranlasste. „La Montanara“, das Lied der Berge, war der Schlusspunkt und zugleich ein Dankeschön an die Zuhörer. (AL)

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