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Nordendorf

03.01.2020

Vater und Sohn leiten in Nordendorf gemeinsam den Betrieb

Werner Fech (links) und sein Sohn Tobias führen seit Jahresanfang gemeinsam die Firma Fech. Das Unternehmen ist auf Fenstertechnik spezialisiert.
Bild: Firma Fech

Plus Tobias Fech ist mit 24 Jahren jetzt Teil der Geschäftsführung in der Fenstertechnikfirma Fech in Nordendorf geworden.Begonnen hat alles als Ein-Mann-Betrieb.

Seit Anfang dieses Monats ist Tobias Fech in der Geschäftsführung der Firma Fech, bekannt für ihre Fenstertechnik, vertreten. Der 24-Jährige arbeitete nach Ende seiner Ausbildung drei Jahre im elterlichen Betrieb in Nordendorf und übernimmt ab diesem Jahr gemeinsam mit seinem Vater Werner Fech die Leitung.

Die Geschichte der Firma reicht bereits 30 Jahre zurück. 1989 gründete Werner Fech damals noch in Buttenwiesen das Unternehmen. Als Ein-Mann-Betrieb gestartet, wusste Fech schon sehr schnell: So klein möchte er nicht bleiben. Nach und nach sind immer mehr Mitarbeiter in das Unternehmen gekommen. Seinen Durchbruch hatte er dann 1997, als er angefangen hatte, sein jetziges patentiertes Fenstersystem zu entwickeln: das Fech-Jet-System.

Deutschland- und europaweit bekannt geworden

Mit diesem Produkt, das einen schraublosen Einbau von Fenstern und Türen in Sandwichelementen ermöglicht, wurde er deutschland- und europaweit bekannt. Irgendwann war die Firma in Buttenwiesen dann auch zu klein, weshalb sich Werner Fech 2013 für einen Neubau in Nordendorf entschied – ein Meilenstein für den Inhaber mit seiner etwa 30-köpfigen Mannschaft.

Bereits vier Preise konnte das Unternehmen bisher entgegennehmen. Zwei davon hat die Firma allein im Jahr 2018 gewonnen. Die Devise von Firmeninhaber Werner Fech dazu: „Stillstand ist Rückschritt. Nie stehen bleiben und sich immer weiterentwickeln.“

Entschluss stand schon in jungen Jahren fest

Diese Devise bezieht sich auch auf seinen Sohn Tobias. Für den Sohn stand schon in jungen Jahren fest, dass er mal den Betrieb von seinem Vater übernehmen möchte. Nach seinem Schulabschluss begann er eine Ausbildung bei einem großen Lieferanten der Firma. Nach Ende der Ausbildung arbeitete er noch eine Weile im Vertrieb des Lieferanten, bis er dann für ein paar Monate nach Bitburg zu einem anderen Lieferanten gegangen ist, um noch mehr über Fenster, Türen und Arbeitsabläufe zu lernen.

Am 1. Januar 2016 wechselte Tobias Fech in den elterlichen Betrieb. Drei Jahre lang verschaffte er sich in allen Bereichen des mittelständischen Unternehmens Einblicke und war im täglichen Alltagsgeschäft mit involviert. Nun wurde Tobias Fech offiziell in die Geschäftsführung aufgenommen und ist somit künftig mit Werner Fech als Geschäftsführer der Firma tätig. Das sei nicht mehr selbstverständlich, stellt Vater Werner Fech klar. Nicht immer würden die Kinder der Unternehmer das Unternehmen weiterführen wollen. Deswegen freue es ihn umso mehr, dass für seinen Sohn nie zur Debatte stand, etwas anderes zu machen. (AL)

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