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Gemeinderat

16.05.2020

Walter Aumann ist Vize in Zusmarshausen

Bernhard Uhl
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Bernhard Uhl

Christian Weldishofer setzt sich knapp gegen Stefan Vogg als Dritter Bürgermeister durch

Statt im Rathaus kamen die neu gewählten Gemeinderäte von Zusmarshausen in der Schulturnhalle zusammen. Dort waren die Sicherheitsabstände besser einzuhalten. Rund 30 Besucher begrüßte Bürgermeister Bernhard Uhl ( CSU).

Von fünf Kreistagsmitgliedern aus Zusmarshausen sitzen drei in den Reihen des Marktgemeinderats. Der Kreistag hat den bisherigen Fraktionsvorsitzenden Hubert Kraus (CSU) mit großer Mehrheit zum weiteren Stellvertreter des Landrats Martin Sailer gewählt. „Ich freue mich auf die weitere und gute Kooperation mit dir“, betonte der Rathauschef. Mit Optimismus blickt Uhl auf die kommenden sechs Jahre: „Mir ist wichtig, dass wir stets einen konstruktiven Konsens finden und trotz Meinungsverschiedenheiten fair und menschlich bleiben.“ Mit sechs neu vereidigten Gemeinderäten startet der Markt in die neue Periode: Wolfgang Herkommer, Philipp Meitinger, Felix Wörle (alle FWV), Marcus Bermeitinger, Dr. Julia Stöhr sowie Susanne Hippeli (alle BLZus).

Stefan Vogg (BLZus) sprach seinen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in der letzten Wahlperiode aus. „Nach meinem Empfinden war sie größtenteils immer von Respekt und Wertschätzung geprägt.“ Vogg machte den Vorschlag, dass jeweils ein Bürgermeister aus den drei Fraktionen gestellt und die stellvertretenden Bürgermeister aus den Ortsteilen gewählt würden. In einer geheimer Wahl wurde Walter Aumann (FWV) als Zweiter Bürgermeister mit 18 von 21 Stimmen im Amt bestätigt. Christian Weldishofer (CSU) und Wolfgang Herkommer (FWV) erhielten je eine Stimme. Eine Stimme war ungültig.

Bei der Wahl des Dritten Bürgermeisters setzte sich Christian Weldishofer (CSU) gegen Stefan Vogg (BL Zus) knapp mit 11 zu neun Stimmen durch bei einer Enthaltung. Auch hier war eine Stimme ungültig.

Die Mitglieder vom Haupt- und Finanzausschuss, des Bau-, Umwelt- und Energieausschusses sowie der Ausschuss für Kultur, Generationen und Vereine wurden mit jeweils mit einem Vorsitzenden und acht Mitgliedern sowie dem ersten Bürgermeister besetzt. Der Rechnungsprüfungsausschuss besteht aus dem Vorsitzenden sowie vier Mitgliedern des Gremiums.

Die ehrenamtlichen Marktgemeinderatsmitglieder erhalten auch weiterhin als Entschädigung für ihre Tätigkeit einen Pauschalbetrag von monatlich 20 Euro und ein Sitzungsgeld von je 25 Euro.

Die Vertrauensperson für die Kindertagesstätte und Mittagsbetreuung sowie der Ausschussvorsitzende werden mit einem Sitzungsgeld von je 25 Euro entschädigt. Zusätzlich sollen Beauftragte eine Aufwandsentschädigung von monatlich 20 Euro und für die Teilnahme an Sitzungen 25 Euro erhalten.

Bürgermeister Uhl sprach daher nicht von einer Erhöhung, sondern von einer Erweiterung der Entschädigungen. Jürgen Winkler (CSU) hingegen ging eine Entschädigung für Beauftragte zu weit.

„Die Beauftragten sollen es machen, weil sie Interesse daran haben, und brauchen keine Aufwandsentschädigung“, so die Begründung. Dieser Antrag wurde abgelehnt. (kräm)

CSU: 9 (mit Bürgermeister), FWV: 7, BLZus: 5

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17.05.2020

Mein Name ist Walter Aumann. Ich bin 2. Bürgermeister der Marktgemeinde Zusmarshausen. In den 12 Jahren meiner kommunalpolitischen Tätigkeit habe ich mich bisher erst einmal zu einem Artikel geäußert. Die Qualität dieses Berichts lässt mir keine andere Wahl, dies erneut zu tun. Neben redaktionellen Schwächen enthält er sachliche Fehler bzw. Fehlinformationen, die ich so nicht stehen lassen kann.

1. Ich wurde nicht „...im Amt bestätigt...“, sondern neu gewählt. Bisheriger 2. BGM war Robert Steppich, der aus dem Gremium
ausgeschieden ist. Ich bitte Sie, diesen Sachverhalt in einer der nächsten Ausgaben richtigzustellen.
2. Bei der Wahl zum 3. BGM gab es nicht 1 Enthaltung und 1 ungültige Stimme (11+9+1+1=22!), sondern nur 1 ungültige
Stimme.
3. Unter den neu vereidigten Marktgemeinderäten ist auch Marcus Bermeitinger aufgeführt. Der sitzt jedoch bereits seit 2016 im
Gremium. Statt dessen fehlt der Name Jürgen Winkler. Ich bitte auch dies zu berichtigen.
4. Nicht der Ausschussvorsitzende wird mit 25,- € zusätzlich entschädigt, sondern der/die Fraktionsvorsitzende.

Ich finde es sehr schade, dass ein Artikel über eine der wichtigsten Sitzungen in einer Legislaturperiode nicht mit mehr Sorgfalt angefertigt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Walter Aumann

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