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Gemeinderat

13.12.2019

Wasserpreis sinkt in Langweid um 15 Cent

Gute Nachricht für alle Langweider: Zum 1. Januar sinkt der Wasserpreis um 15 Cent pro Kubikmeter.

Gleichzeitig wird in die Versorgung weiter investiert. Die Kommune will „Fairtrade-Town“ werden

Eine gute Nachricht für die Langweider Wasserkunden: Der Kubikmeter des kühlen Nasses kostet künftig 15 Cent weniger. Das beschloss der Gemeinderat. Eine schwarze Null ist alles, was der Betrieb der Wasserversorgung unter dem Strich bringen soll. Gewinne auf Kosten der Bürger sollen nicht gemacht werden, doch die Wasserversorgung kostet viel Geld. Deshalb wird alle drei Jahre Bilanz der Wasserpreis neu kalkuliert.

Bisher wurden 1,29 Euro fällig, ab dem 1. Januar 2020 werden es nur noch 1,14 Euro sein. Ein Überschuss von knapp 390000 Euro aus den Jahren 2016 bis 2019 wird in die bis 2022 nötigen Investitionen in die Wasserversorgung fließen. Rund 1,9 Millionen Euro werden in das Wasserwerk und den Erhalt und Ausbau des Wassernetzes gesteckt. Das in den letzten drei Jahren nicht ausgegebene Geld reduziert nun die Ausgaben bis 2020 und damit ergibt die Kalkulation einen Überhang, der ab Januar an die Bürger weitergegeben werden kann.

Langweid macht mit bei der Kampagne Fairtrade-Town, beschloss der Gemeinderat einstimmig. Die auf dem Nachhaltigkeitsgipfel der Vereinten Nationen 2015 verabschiedeten Ziele zu fairem Handel und mehr Nachhaltigkeit sollen auch in Langweid gelten. Global denken, lokal agieren ist der Leitspruch, dem die Gemeinde künftig breiten Raum geben will. Eine Steuerungsgruppe soll ab Frühjahr an die Arbeit gehen, um nachhaltiges Leben voranzubringen. Fairtrade-Kaffee im Rathaus ist ein Start.

Wasserpreis sinkt in Langweid um 15 Cent

Bei der kommunalen Arbeit muss man ebenso genau hinschauen wo Materialien herkommen, wie in den Vereinen, den Geschäften und Gaststätten, so Bürgermeister Jürgen Gilg. Man werde Informationen bereitstellen, beraten und koordinieren. „Super gestartet“ sei Langweid ins Thema beim Neujahrsempfang mit Gastredner Felix Finkbeiner. Der Plant-for-the-Planet-Aktivist begeisterte beim Start ins neue Jahr die vielen Gäste. Langweid ist seitdem Partner beim Bäume pflanzen und investiert fünf Jahre lang rund 2000 Euro jährlich in das Projekt.

In Foret gibt es eine neue Straße, die nun offiziell als „Zirbelweg“ gewidmet wurde. Der Zirbelweg liegt im Baugebiet Waldviertel.

Ebenfalls in Foret kann eine Salzlagerhalle mit einer Gesamtfläche von 2520 Quadratmetern neu gebaut werden. Im Gewerbegebiet gelegen wird die neue Halle über eine bestehende Zufahrt erschlossen. Das dort gelagerte Streusalz wird an Großhändler abgegeben.

Grünes Licht für die Nutzungsänderung einer Einliegerwohnung in eine Ferienwohnung und den Ausbau eines Dachspitzes in Achsheim gab der Gemeinderat. Im dortigen Dorfmischgebiet seien Betriebe des Beherbergungsgewerbes grundsätzlich zulässig, so Bürgermeister Jürgen Gilg.

Der neue Jugendrat wird demnächst seine konstituierende Sitzung abhalten. Alle an der Mitarbeit interessierten Jugendlichen werden im Rat einen Platz bekommen. Im Vorfeld beschloss der Gemeinderat, dass auch junge Leute mit Zweitwohnsitz in Langweid im Rat vertreten sein können. Bisher war laut Satzung der Erstwohnsitz in Langweid Voraussetzung.

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