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Versammlung

17.03.2017

Weldener Feuerwehr schafft eigene Abteilung für die älteren Mitglieder

Ehrung bei der Feuerwehr Welden: (von links) Helmut Heim, Günter Lewentat, Werner Hailer, Georg Britzlmair, Georg Strahl, Alfred Zinsmeister, Reinhard Schönenberg, Peter Bergmeir, Karl-Heinz Fischer, Markus Poll und Thomas Kuhn.
Bild: Günter Lewentat

Was der Verein ehemaligen Aktiven bietet

Auf das 142. Vereinsjahr blickte Günter Lewentat, Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Welden, bei der Jahresversammlung zurück. Als Meilenstein in der Vereinsgeschichte der Weldener Feuerwehr bezeichnete Lewentat die Einführung einer Alters- und Ehrenabteilung. Damit soll den ehemaligen Aktiven, die mit dem 63. Lebensjahr aus der Wehr ausscheiden müssen, aber auch allen anderen Vereinsmitgliedern weiterhin die Teilnahme am Vereinsgeschehen im Kreise der Kameraden ermöglicht werden. Diese Gruppe trifft sich regelmäßig einmal im Monat und kann an den Vereinsveranstaltungen, ob Sonnwendfeuer, Festbesuche oder kirchliche Ereignisse, teilnehmen. Dazu behalten diese Mitglieder ihre Uniformen oder werden neu ausgerüstet. Je nach geplanten Unternehmungen werde der Verein diese Abteilung auch finanziell unterstützen. „Die Kameradschaft der Feuerwehr wird ganz großgeschrieben“, betonte Lewentat.

Kassierer Alexander Fischer konnte, trotz großer Investitionen wie die Beschaffung neuer Löschanzüge für die Jugendwehr, von einem soliden Kassenstand berichten. Die Feuerwehr hat 413 Mitglieder, etwas mehr als im Vorjahr.

Jugendwart Lukas Hoser berichtete über die Übungen der derzeit 21 Jugendlichen. Kommandant Markus Poll erinnerte an die Einsätze mit Technischer Hilfe, ebenso an elf Brandeinsätze. Beim Brand im Weldener Sägewerk konnte nur mit allergrößter Anstrengung eine Katastrophe verhindert werden. Dies war einer der größten Einsätze der vergangenen Jahrzehnte, sagte Poll: 16 Wehren mit mehr als 300 Feuerwehrfrauen und -männern waren im Einsatz.

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Kreisbrandrat Alfred Zinsmeister erläuterte der Versammlung den Erfolg bei den Verhandlungen mit den Gemeinden: Es konnte durchgesetzt werden, dass alle Gemeinden die Mitglieder der aktiven Wehren im Schadensfall einheitlich absichern und sogar der Herztod mittlerweile mit abgesichert sei.

Günter Lewentat ehrte mit dem Zweitem Vorsitzenden Georg Britzlmair Vereinsmitglieder für langjährige Mitgliedschaft. Anton Schuster ist schon seit 25 Jahren Mitglied. Bereits seit 40 Jahren sind Alois Berchtold und Martin Kapfer jun. Vereinsmitglieder. Für 50 Jahre Treue zum Verein erhielt Reinhard Schönenberg ebenfalls eine Urkunde. Für 60 Jahre wurden Werner Heiler, Helmut Heim, Johann Häring, Michael Jäckle und Walter Nährer geehrt. 65 Jahre sind Johann Merk, Adolf Schmalz und Nikolaus Weinmann im Verein. Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Thomas Kuhn und Andreas Pröll mit dem Silbernen Brandschutzehrenzeichen bedacht. Georg Strahl erhielt für 40 Jahre aktiven Dienst das Brandschutzehrenzeichen in Gold. (glw)

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