1. Startseite
  2. Lokales (Augsburg Land)
  3. Wie aus einem Gemeindebeamten ein „Grantlhuaber“ wird

Versammlung

03.04.2019

Wie aus einem Gemeindebeamten ein „Grantlhuaber“ wird

Das Ensemble des Theaters Gersthofen probt für den „Grantlhuaber“, der im Rahmen der 50-Jahr-Feier der Stadt zu sehen ist.
Bild: Peter Eder, Theater Gersthofen

Theater Gersthofen probt ein neues Stück. Anderl Oswald ist neues Ehrenmitglied

Akteure des Theaters Gersthofen beteiligen sich heuer an der großen Aufführung des „Brandner Kaspars“ zur 50-Jahr-Feier der Stadt. Der Verein plant auch eine eigene Produktion. Außerdem wurde bei der Jahreshauptversammlung Anderl Oswald zum Ehrenmitglied ernannt.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

„Es ist mir eine Ehre und wirklich große Freude, heute erstmals einem Mitglied des Theaters Gersthofen zur Ehrenmitgliedschaft gratulieren zu können“, freute sich Vorsitzender Lukas Kiermeyr. „Über 40 Jahre, also seit Gründung, ist unser Anderl bei fast jedem Stück auf der Bühne gestanden.“ Neben der Ehrenmitgliedschaft erhielt Anderl Oswald Urkunden vom Bund Deutscher Amateurtheater sowie vom Verband Bayerischer Amateurtheater und die Goldene Ehrennadel. Lukas Kiermeyr erinnerte an das letztjährige Stück „Die Apolloniaglocke“. „Über 700 Besucher sind gekommen, wir hörten nur Gutes über unser Spiel.“ Erfolgreich seien auch die Aufführungen eines kleinen Weihnachtstücks im Saal des Gasthofes Stern gewesen, so Kiermeyr weiter: Mehr als 500 Euro konnten für die Aktion „Wunschbaum“ der Stadt gespendet werden.

Erfreulich sei auch, dass nun an einer neuen Homepage gearbeitet werde – und dass sich immer wieder Mitglieder bereitfänden, Weiterbildungskurse wie solche für Regiearbeit oder Bühnenbild zu besuchen.

Wie aus einem Gemeindebeamten ein „Grantlhuaber“ wird

Erinnert wurde auch an die gemeinsame Fahrt nach Oberammergau, wo man sich eine Aufführung des „Brandner Kaspars“ ansah und begeistert war. Und wenn im Sommer – im Rahmen des Programms zur Stadterhebung vor 50 Jahren – dieser Theaterklassiker unter der Führung der Kol-La in drei Veranstaltungen zu sehen sein wird, werden auch Spieler des Theaters Gersthofen mit dabei sein.

Zuvor zeigen die Akteure das Stück „Der Grantlhuaber“ von Peter Landstorfer. Demnächst ist Premiere bei den Bühnenfreunden Augsburg, mit denen seit einigen Jahren eine Zusammenarbeit besteht.

„Im neuen Stück dreht sich alles um die dörflichen Vorbereitungen zu einem besonderen Fest“, erklärt Spielleiter Peter Eder. Vor 100 Jahren wurde der Grundstein des Scheidinger Vereins gelegt, und nun laufen im Bürgermeisteramt die Planungen auf Hochtouren. Hat doch der Ministerpräsident sein Kommen angekündigt. So hat der Gemeindebeamte Jakob Suderer, die rechte Hand des Bürgermeisters, alle Hände voll zu tun. Aber es läuft halt nichts so, wie es eigentlich soll, und aus dem Gemeindebeamten wird schließlich „Da Grantlhuaber“.

Aufführungen finden in der Gersthofer Stadthalle am Samstag, 27. April, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 28. April, um 17 Uhr, statt. Im Vorverkauf sind Karten ab 1. April bei Schreibwaren Nettel, Augsburger Straße 24, bei Lenz-Finanzservice, Bauernstraße 10, im Weinladen Lemberger, Ludwig-Hermann-Straße 1 und in der Stiftersiedlung in der Bäckerei Indra, Franzensbader Straße 6, erhältlich. Der Eintrittspreis beträgt zwölf Euro, Kinder bis 14 Jahre bezahlen sechs Euro. (AL)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren