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Landkreis Augsburg

19.06.2017

Wie man mit der Biotonne  bei Hitze richtig umgeht

Bei heißem Wetter braucht die Biotonne besondere Aufmerksamkeit.
Bild: Marcus Merk

 Mit diesen Tipps von der Abfallberatung im Landkreis Augsburg verschwinden unschöne Gerüche. Was Sie berücksichtigen müssen.

Landkreis Augsburg Bei der Hitze brennt die Sonne auf die Biotonnen – was zu einer unschönen Geruchsentwicklung führt. Das Landratsamt Augsburg gibt nun Tipps, wie Bürger ihre Tonne behandeln sollten.

Standplatz im Schatten Günstig ist, wenn die Biotonne im Sommer an einem schattigen oder halbschattigen Platz steht. Stellen Sie die Tonne immer zur Leerung bereit, auch wenn sie nur halb voll ist.

Zeitungspapier oder Strukturmaterial

Zeitungspapier bindet Feuchtigkeit Empfehlenswert ist, die Biotonne vor dem Füllen mit zerknülltem Zeitungspapier oder lockerem Strukturmaterial auszulegen. Das Papier saugt die Feuchtigkeit auf und bindet dabei auch die Gerüche, kleinere Zweige sorgen für Belüftung. Reisig, kleinere Äste oder Stauden und feuchten Biomüll aus der Küche sollte man abwechselnd und schichtweise in die Tonne geben.

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Keine Kunststofftüten verwenden Kunststofftüten – auch kompostierbare – dürfen nicht verwendet werden. In der Kompostier- beziehungsweise Vergärungsanlage verrotten sie nicht und müssen deshalb vorher mühsam aussortiert werden. Darüber hinaus entsteht bei warmem Wetter in mit Biomüll gefüllten Plastiktüten zusätzlich Feuchtigkeit oder Sickerwasser.

Je feuchter das Material, desto intensiver der Geruch

Feuchte Abfälle abtropfen lassen Lassen Sie feuchte organische Abfälle, etwa Kaffee- und Teefilter, gut abtropfen bevor Sie diese in die Biotonne werfen. Denn je feuchter das Material, desto intensiver die Gerüche. Um Feuchtigkeit zu binden, können Bioabfälle in Papiertüten, Zeitungspapier, benutzte Servietten oder Küchenkrepp eingewickelt werden. Zwar gehört Papier prinzipiell in die Altpapiersammlung, in kleinen Mengen kann es jedoch für die Biotonne verwendet werden, da es problemlos verrottet. Flüssigkeiten wie Eintöpfe, Suppen oder Soßen sowie Speise- und Lebensmittelreste tierischer Herkunft gehören grundsätzlich nicht in die Biotonne.

Tonne locker füllen Die Biotonne sollte locker mit dem Bioabfall gefüllt werden. Wird der Inhalt zu sehr zusammengepresst, gelangt zu wenig Sauerstoff an das Material. Der Gärungsprozess und damit die Geruchsentwicklung werden beschleunigt. Grasschnitt sollte man vor dem Einfüllen anwelken lassen. Füllen Sie die Biotonne nicht bis zum Rand. Wenn ein bis zwei Handbreit unter dem Tonnenrand frei bleiben, kann die Luft besser zirkulieren. Lassen Sie den Deckel der Braunen Tonne an warmen Tagen einen Spalt breit offen, damit der Wasserdampf verdunsten kann und das Material trocknet.

Tonne reinigen Regelmäßige Tonnenreinigung – am besten mit Regenwasser und möglichst ohne Reinigungsmittel – beugt Geruchsbelästigung vor. Tonnenrand und Deckel können ab und zu auch mit Essigwasser gereinigt werden. (SZ)

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