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Jubiläum

02.08.2017

Wie sich der Gartenbauverein verändert hat

Mit Sonnenblumen hatte der Gartenbauverein die Tische für die Feier geschmückt. Vorsitzende Milena Glück begrüßte die Festgäste im Bürgersaal.
Bild: Tobias Kunz

Gartenbau ist seit 70 Jahren das Thema in Nordendorf. Statt um Obst und Gemüse geht es jetzt um Freizeitwert

Mit 140 Gästen feierte der Gartenbauverein Nordendorf sein 70. Jubiläum im Bürgersaal. Vorsitzende Milena Glück und ihr Team bereiteten den Gästen einen unterhaltsamen Festtag. Nicht nur das selbst gemachte Kuchenbuffet überzeugte die Gäste, auch die Unterhaltung durch den Kirchenchor mit Volksliedern und Madrigalen. Der Chor um Dirigent Jürgen Siegert hatte passende Werke ausgewählt: „Im Sommer, wenn die Blumen blüh’n“ oder „Die Obstliebe“ schallte durch den Saal. Auch Tanja Senft und ihre Tanzgruppen des TC Nordendorf brachten den Saal in Stimmung.

Anton Würfel wagte einen Blick in die Vergangenheit und ließ 70 Jahre Gartenbauverein Revue passieren. Dabei stellte er fest: „Der Verein hat sich seit seiner Gründung am 25. April 1947 mit 33 Mitgliedern gewandelt. Im Fokus liegen nicht mehr die Nutzgärten, sondern vielmehr die Freizeitgärten.“ Nach dem Krieg sei der Fokus auf die Selbstversorgung noch viel größer und notwendiger gewesen als heute. Darum setzte sich Anton Lunzner als erster Vorsitzender des Vereins für die Anschaffung einer Dosenmaschine zur Konservierung von Lebensmitteln ein. Mit 65 Pfennigen pro Dose finanzierte sich der Verein einen Jahresüberschuss von 40 D-Mark. Später kamen noch eine Presse für Apfelsaft, Most und Zuckerrübensirup, ein Krauthobel sowie Leihgeräte für die Gartenarbeit dazu.

Vorsitzende Milena Glück konnte langjährige Mitglieder ehren. Auf eine 50-jährige Mitgliedschaft blicken Anton Riegel, Walburga Wipfler und Karl Fuchsberger zurück. Marianne Herber wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt und weitere 22 Mitglieder bekamen die Ehrung für die 30-jährige Mitgliedschaft. Die dafür erstellten Urkunden wurden durch Kalligrafien von Dieter Herber zu etwas ganz Besonderem.

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„Wir wollen als Gartenbauverein ein Verein der Begegnung und des gegenseitigen Austausches sein. So freuen wir uns, wenn unsere Anmeldelisten für die zahlreichen Kinderaktivitäten das ganze Jahr über voll sind und unsere Ausflüge bei Alt und Jung großen Anklang finden“, so Glück in ihrer Festrede. Sie versicherte, auch in Zukunft Experten für Obst, Gartenbau, Umwelt und Natur zu Vorträgen nach Nordendorf zu holen.

„Wir hatten zuletzt eine schwierige Generalversammlung, bei der sich noch keine neue Vereinsspitze gefunden hatte. Ich würde mich freuen, wenn wir bei der kommenden Generalversammlung am 21. Oktober meine provisorische Übergangszeit beenden und den Verein mit einem starken Team voranbringen können“, so Milena Glück abschließend. (AL)

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