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Meitingen

31.01.2020

Zuwachs für die Meitinger Gastro-Szene

Ende vergangenen Jahres gab es im Gewerbegebiet, das sich sowohl auf Westendorfer als auch auf Meitinger Flur befindet, gleich zwei Neueröffnungen.
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Ende vergangenen Jahres gab es im Gewerbegebiet, das sich sowohl auf Westendorfer als auch auf Meitinger Flur befindet, gleich zwei Neueröffnungen.
Bild: Marcus Merk (Archivbild)

Plus Ein Hotel und ein italienisches Restaurant haben zwischen Westendorf und Meitingen jüngst eröffnet. Noch heuer könnte ein weiterer Gastronom dort bauen.

Ende vergangenen Jahres gab es im „geteilten“ Gewerbegebiet, das sich sowohl auf Westendorfer als auch auf Meitinger Flur befindet, gleich zwei Neueröffnungen: Das ME Hotel in der Via Claudia eröffnete und auch das italienische Restaurant La Commedia in der Donauwörther Straße konnte endlich seine Gäste in Empfang nehmen. Positiv bewerten die Unternehmer den Standort und die ersten Wochen in Meitingen.

Sonja Müller, Geschäftsführerin der WMM-Hotelkette, zu der auch das ME Hotel gehört, erklärt auf Nachfrage, dass es gut laufe. Auskünfte über die Auslastung möchte sie nicht geben, allerdings zeigt sie sich zufrieden und berichtet von positiven Rückmeldungen seitens der Gäste. Diese nächtigen vor allem deswegen im ME Hotel, weil sie in ortsansässigen Meitinger Unternehmer zu tun haben, weiß Sonja Müller. Vor allem das flexible Check-in-System, das ganze ohne Rezeption auskommt und via Internet funktioniert, komme an. Zudem sei der Standort auch deswegen gut, weil sich gastronomische Einrichtungen in der Umgebung befänden.

La Commedia: Meitinger Standort ist bereits der sechste im Landkreis

Eine dieser Einrichtungen hat nahezu zeitgleich mit dem Hotel eröffnet - und das schon zum zweiten Mal. Für einen kurzen Moment konnten sich die Gäste bereits im Juli über das neue italienische Speisenangebot im La Commedia in Meitingen freuen, doch dann wurde es im neuen Restaurant, in dem sich früher das Burger-Restaurant „Freshman“ befand, das Anfang 2017 Insolvenz angemeldet hatte, abermals dunkel. Gemunkelt wurde viel, viele fürchteten gar eine Pleite der Gastronomieeinrichtung, schließlich war bekannt, dass der Meitinger Standort bereits der sechste im Augsburger Land war.

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Das Ehepaar Pellizzari betreibt bereits in Augsburg, Aystetten, Königsbrunn, Gersthofen und Friedberg italienische Restaurants nach demselben Konzept. Doch Chefin Luana Pellizzari erklärt: „Es gab Verzögerungen wegen der Baugenehmigung.“ Was die Gastronomin nicht wusste, war, dass die Baugenehmigung für ein Gebäude nach einem Jahr verfällt. Da das Gebäude über ein Jahr lang (seit der Insolvenz des Burger-Restaurants) leer stand, bekam Luana Pellizzari nicht etwa die erwünschte Konzession zum Betreiben des Restaurants, sondern die Auflage, eine Genehmigung einzuholen.

Luana Pellizzari: „Wir haben fünf Monate verloren“

Fünf Monate sollte es dauern bis die dafür erforderlichen Unterlagen zusammen getragen und eingereicht waren und diese genehmigt wurden. „Wir haben fünf Monate verloren“, bedauert Luana Pellizzari. Allerdings machen ihr die vergangenen Wochen, mit denen sie „zufrieden“ ist, Hoffnung. Viele Gäste, die bisher nach Gersthofen ins La Commedia kamen, essen nun in Meitingen.

Auch deswegen setzt die Gastronomin auf die aus den anderen Restaurants bekannten Öffnungszeiten von 11 bis 23 Uhr. Zudem freut sie sich auf den Sommer. Die Tische und Stühle vor dem Restaurant, die bereits jetzt dort auf Gäste und wärmere Temperaturen zu warten scheinen, stehen übrigens aktuell nur dort, weil im Restaurant selbst Platzmangel herrscht, erklärt Luana Pellizzari. Was beim Rundumblick am Standort des ME Hotels und beim Blick auf die sommerliche Bestuhlung des La Commedia noch auffällt, ist ein brach liegender Bauplatz, der sich zwischen dem Cineplex-Kino, der Big-Car-Wash-Waschstraße und dem Restaurant La Commedia befindet.

Ein Neubau könnte heuer umgesetzt werden

Wenn alles gut geht, könnte der Wildwuchs dort bald bebaut werden - und zwar mit einem weiteren Gastronomiebetrieb von Kadir Polat. Seit 16 Jahren betreibt er einen Dönerladen, den Girbo Imbiss, in der Via Claudia direkt unterhalb dem Partystadl Amadeus. Auf Rückfrage unserer Zeitung erklärt Polat, den bekannten Standort in jedem Fall erhalten zu wollen. Der Neubau, den Polat plant, könnte heuer in die Umsetzung gehen.

Die Genehmigungen von Gemeinderat und Landratsamt für ein Restaurant mit Terrasse im Außenbereich, einem abgetrennten Abholbereich sowie einem Obergeschoss, in das ein Friseursalon einziehen soll, hat der Unternehmer bereits in der Tasche. Nun will er mit der Baufirma einen Zeitplan machen und dann könnte es losgehen. Angeboten wird in der neuen Gastronomie ein ähnliches Sortiment wie am aktuellen Standort, verrät Polat und nutzt die Gelegenheit zu erklären, warum im Girbo Imbiss in der Vergangenheit ebenfalls für einige Zeit das Licht ausblieb. Mit der simplen Erklärung „wir hatten einen Wasserschaden“, dementiert Polat auch Gerüchte, die besagte, er sei abgehauen oder gar im Knast.

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