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Leitershofen

03.09.2017

Zwischen Frust und Freude

Zwischen Frust und Freude. Die Leitershofer Benedikt Gerstmeier und Lukas Joachim konnten zuletzt gegen Diedorf den Führungstreffer bejubeln. Am Ende (1:1) waren sie ebenso geknickt, wie hier Diedorfs Benedikt Wellkamp.
Bild: Foto: Oliver Reiser

Beim TSV Leitershofen ist Coach Karl-Heinz Pecher trotz des guten Starts nicht ganz glücklich

Am fünften Spieltag der Kreisliga Augsburg treffen mit der SpVgg Westheim und dem SV Türkgücü Königsbrunn zwei hoch gehandelte Teams im direkten Duell aufeinander, während der TSV Dinkelscherben nach seinem Befreiungsschlag im Duell der Bezirksliga-Absteiger nachlegen möchte.

SV Hammerschmiede – TSV Zusmarshausen Ein Déjà-vu scheinen derzeit die Zusamtaler zu erleben: Wie bereits in der Vorsaison ist die Kehrle-Elf mit drei überzeugenden Auftaktsiegen und einem Unentschieden gestartet. Damals folgten allerdings fünf Spiele mit nur einem Punkt. „Das wird nicht mehr passieren. Wir haben uns in puncto Einstellung, Ehrgeiz und Charakter weiterentwickelt“, schiebt Coach Christoph Kehrle allen Schwarzmalern einen Riegel vor. Dass mit dem SV Hammerschmiede nun ein unangenehmer Gegner wartet, ist ihm durchaus bewusst: „Sie haben starke und schnelle Spitzen und versuchen diese über weite Bälle ins Spiel zu bringen. Wir wollen aber, dass sie sich mehr mit uns beschäftigen müssen, als wir mit ihnen.“ Nachdem bis auf Tobias Kuchenbaur (verletzt) der komplette Kader zur Verfügung steht, hat Kehrle einige Wechsel angekündigt, um alle Akteure bei Laune zu halten.

TSVDiedorf – FC Königsbrunn Den ersten Punkt konnte der TSV Diedorf in der Vorwoche verbuchen. „Es ist positiv, dass nicht mehr die Null dasteht. Wir haben einen Aufwärtstrend erkennen lassen“, ist Trainer Jürgen Fuchs erleichtert. Diesen möchte er nun unbedingt fortsetzen, auch wenn mit dem FC Königsbrunn nun ein Bezirksliga-Absteiger gastiert. Fuchs: „Eine junge und laufstarke Mannschaft.“ Gegen solche Gegner wünscht sich Fuchs, „dass Spieler wie Stefan Micheler oder Florian Sandner ihre Routine ausspielen.“ Trotzdem warnt er auch vor zu hoher Erwartungshaltung im Umfeld: „Wir haben andere Ziele als die vergangenen Jahre. Momentan fallen uns etliche urlaubende und verletzte Spieler aus. Die nächsten Wochen werden schwer für uns.“ Mit Benny Keller, Manuel Huber, Heiko Horter (alle verletzt) sowie Max Mayer und Nicolas Ott (Urlaub) fehlen gegen Königsbrunn fünf Akteure.

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TSV Leitershofen – TSV Göggingen „Ich schwanke zwischen Frust und Freude“, gibt Trainer Charly Pecher zu. Frust auf der einen Seite, da der neue Coach immer wieder etliche Spieler zu ersetzen hat und Freude, weil der Saisonstart seiner Elf mit sieben Punkten und Platz drei trotzdem als gelungen bezeichnet werden kann. Auch an diesem Wochenende fehlen den Almkickern wieder ganze acht Akteure, darunter sind mit Torjäger Daniel Burda und Alexander Wiedersatz zwei schwerwiegende Ausfälle. Trotzdem soll gegen Göggingen ein Dreier her. Pecher: „Eine junge, runderneuerte Mannschaft, die wir aber zu Hause schlagen können.“ Aufgrund der Ausfälle werden die Gelb-Schwarzen wieder eine sehr junge Mannschaft aufs Feld schicken müssen, zuletzt war bis auf Keeper Markus Batzer, Benedikt Gerstmaier und Markus Bröll kein Akteur über 23 Jahre alt.

SV Türkgücü Königsbrunn – SpVgg Westheim 1:5 und 0:3 lauteten die Ergebnisse aus Westheimer Sicht in der Vorsaison gegen Türkgücü Königsbrunn. „Wir haben zweimal eine Klatsche bekommen“, gibt Trainer Oliver Haberkorn zu. Am Sonntag soll sich dies ändern. Haberkorn: „Wir wollen uns nicht verstecken und wissen um unsere Qualität!“ Ob des guten Saisonstarts und des Spielermaterials ist man am Kobel selbstbewusster und wird auch vom Gegner nicht mehr als Underdog wahrgenommen. „Gegen Leitershofen waren wir in der ersten Hälfte schwach, haben aber gegen Göggingen die richtige Reaktion gezeigt“, so Haberkorn. An diese Leistung möchte er mit seinen Mannen nun auch gegen Königsbrunn anknüpfen, dann kann auch gegen den Meisterschaftfavoriten gepunktet werden..

TSVDinkelscherben – SV Schwabegg Nach dem 2:0-Auswärtssieg beim TSV Schwabmünchen II ist in Dinkelscherben nicht nur Coach Manuel Degendorfer ein Stein vom Herzen gefallen. Auch Abteilungsleiter Martin Mehr zeigte sich erleichtert: „Der Dreier tat richtig gut! Und es war wichtig, dass wir hinten mal wieder torlos geblieben sind.“ Das letzte zu Null datierte vom 23. Oktober 2016, der damalige Gegner aus Schwabegg kommt nun am Sonntag wieder auf den Kaiserberg. Ein gutes Omen? „Wir wollen zu Hause auf jeden Fall gewinnen und den Anschluss ans obere Mittelfeld wieder herstellen“, lässt Mehr wissen. Dabei soll erneut Rückkehrer Daniel Wiener eine entscheidende Rolle spielen: „Er kann die Bälle vorne festmachen oder auch selbst zum Erfolg kommen. Man hat schon in Schwabmünchen gesehen, wie wichtig er für uns werden kann“, lobt Mehr den Heimkehrer vom SC Ichenhausen. Fehlen werden neben dem Coach (beruflich verhindert), Peter Jakob (Verdacht auf Muskelfaserriss), Hakan Avci und Markus Zeller (beide Urlaub).

SSV Anhausen – TSV Schwabmünchen Mit dem Unentschieden in Zusmarshausen war Josef Guggenberger zufrieden, obwohl aufgrund der ersten Halbzeit mehr drin gewesen wäre. Aber: „Wir nehmen jeden Punkt mit. Wir müssen schauen, dass wir unsere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zusammen bringen.“ Ein Weiterer wäre ihm gegen Schwabmünchens Reserve, die er immer noch sehr hoch handelt, angenehm. Doch er muss umbauen. Stefan Polzer, Benedikt Kraus und Alexander Micheler verabschieden sich in den Urlaub, während Wieser und Michael Duda zurückkommen. „Ein Kommen und Gehen“, schüttelt Guggenberger den Kopf. „Früher hat man den Urlaub irgendwie anders geplant.“

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