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  3. Diedorf: Diedorfer Begegnungszentrum zeigt Theater über Migration und Rassismus

Diedorf
19.04.2024

Diedorfer Begegnungszentrum zeigt Theater über Migration und Rassismus

Taha Karem aus Kurdistan zeigt gemeinsam mit Stephan Lanius anhand seiner Erlebnisse in Deutschland, wie vielschichtig das Leben spielt.
Foto: Hilda Lobinger/Asylart

Im Diedorfer Zentrum für Begegnung (DieZ) kommt ein besonderes Theaterstück auf die Bühne. Es geht um das Aufeinanderprallen zweier Kulturen, um Rassismus, um das Leben.

Raum für Neues entstehen lassen: Das ist das Ziel des Theaterstücks "Im Narrenland", welches am Sonntag, 21. April, im Diedorfer Zentrum für Begegnung aufgeführt wird. Das Stück entspringt den persönlichen Erfahrungen von Taha Karem. Er floh 1992 von Kurdistan nach Deutschland, lebt heute in München und beschäftigt sich seit dem mit dem Aufeinanderprallen von unterschiedlichen Kulturen. Er ist überzeugt: Um die Konflikte im Bereich der Migration zu lösen, bräuchte es eine dritte Kultur. Darauf weist er in dem Theaterstück hin. 

Das mobile Musiktheater stellt Mullah Nasrudin, eine Traditionsfigur aus dem Orient, in den Mittelpunkt. Dieser soll vor 700 Jahren im Nahen Osten gelebt haben. Er bricht traditionelle Denkstrukturen und starre Vorurteile auf, indem er Kurzgeschichten mit einem Augenzwinkern erzählt und so dem Zuhörer die Wahrheit vermittelt.

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