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  3. Fischach: Müller baut neue Joghurt-Produktion in Aretsried

Fischach
07.06.2024

Müller baut neue Joghurt-Produktion in Aretsried

Auf dem Firmengelände der Unternehmensgruppe Theo Müller in Aretsried soll eine weitere Produktion von Joghurt entstehen. Dieser wird für die Marke "Landliebe" in Gläser abgefüllt.
Foto: Marcus Merk

Eine Glasabfüllung für die Marke Landliebe soll entstehen. Dafür schließen andere Standorte der Unternehmensgruppe. In Fischach wird die Erweiterung begrüßt.

Der Standort der Unternehmensgruppe Theo Müller in Aretsried wird noch größer. Wie Geschäftsführer Christian Goldammer auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Fischach berichtete, soll so bald wie möglich mit dem Aufbau weiterer Produktionskapazitäten begonnen werden. Der Platz dafür wurde bereits geschaffen. Das alte Hochregallager an der Weiherstraße wurde entkernt, dort wird nun neu aufgebaut. Zusätzlich soll an der Ecke Birkenallee/Weiherstraße ein Neubau entstehen. Dass dort nicht in Joghurtbecher aus Plastik, sondern in Gläser abgefüllt werden soll, hat mit der Übernahme der Marke Landliebe zu tun. Diese wird nur in Gläsern verkauft.

In dem neuen Bereich soll vor allem Joghurt produziert werden, so der Geschäftsführer. Die neue Nutzung des alten Hochregallagers und des vorgelagerten Neubaus ist so gestaffelt, dass möglichst effektiv gearbeitet werden kann. Schritt für Schritt der Produktion und der Abfüllung sollen dort stattfinden. Dazu werden über das Firmengelände auch Gläser angeliefert, in die der (Frucht-)Joghurt abgefüllt werden soll. Die Arbeiten werden so schnell wie möglich beginnen, im Frühjahr 2026 soll die neue Produktion laufen.

In Aretsried war zuletzt ein neues Hochregallager entstanden

Das ist auch genau der Zeitpunkt, zu dem die Unternehmensgruppe andere Standorte schließen will. Vor einigen Jahren hatte die Unternehmensgruppe Theo Müller ihre Unternehmenspolitik geändert und stärkt seitdem die Produktion in Aretsried immer weiter. Zuletzt waren ein neues Hochregallager und ein Bürogebäude entstanden, nun kommt die neue Produktion hinzu. Dass dort die Möglichkeit bestehen wird, in Glas abzufüllen, hat mit der Übernahme der Marke Landliebe zu tun, so Geschäftsführer Goldammer auf der Gemeinderatssitzung.

Zum Hintergrund: Vor etwas mehr als einem Jahr hatte das Bundeskartellamt der Übernahme des überwiegenden Teils des Deutschlandgeschäfts von Royal Friesland-Campina durch die Unternehmensgruppe Theo Müller zugestimmt, informiert das Unternehmen auf seiner Homepage. Im Zuge dessen wurden rund 670 Mitarbeitende der ehemaligen Friesland-Campina Deutschland-Standorte Köln, Heilbronn und Schefflenz (Neckar-Odenwald-Kreis) zum April 2023 im Kreis der Unternehmensgruppe Theo Müller begrüßt. "Mit dem Abschluss der Akquisition sind nun die sehr attraktiven Marken Landliebe, Mondelice, Südmilch und Puddis sowie der Food-Service Gastro und in befristeter Lizenz die Marken Optiwell und Fruttis Teil des Molkereiprodukte-Portfolios der Unternehmensgruppe Theo Müller. Der Beitrag der Akquisition zum Gesamtumsatz der Unternehmensgruppe Theo Müller beträgt, Stand heute, rund 300 Millionen Euro", heißt es auf der Unternehmensseite. 

Die Standorte Heilbronn und Schefflenz werden schließen

Knapp ein Jahr später stand fest: Die Unternehmensgruppe Theo Müller wird die Standorte Heilbronn und Schefflenz schließen. Im Februar 2024 wurden die rund 400 Beschäftigten darüber informiert, berichteten damals verschiedene Medien. Hintergrund sei, dass die Standorte nicht mehr wirtschaftlich arbeiten würden und teilweise hoher Investitionsbedarf bestehe, so eine Managerin damals. Die Landliebe-Produkte würden innerhalb der Müller-Gruppe an anderen Standorten hergestellt. Die Marke Landliebe wird ausschließlich in Gläser abgefüllt. Bis zum Sommer 2026 sollen die beiden betroffenen Standorte schließen; das Werk in Köln mit damals noch 220 Beschäftigten hatte bereits wenige Monate nach der Übernahme dicht gemacht. Für die Entwicklung werden zumindest teilweise Managementversäumnisse aus der Zeit vor der Übernahme durch die Unternehmensgruppe Theo Müller verantwortlich gemacht. 

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Zur Unternehmensgruppe Theo Müller gehören etliche Marken – darunter Müller, Landliebe, Weihenstephan oder Sachsenmilch. Die Gruppe mit rund 32.300 Beschäftigten machte im Geschäftsjahr 2022 rund 8,8 Milliarden Euro Umsatz. Neuere Zahlen liegen nicht vor.

Fischach hofft auf hohe Steuereinnahmen durch die Erweiterung

Zurück zur Sitzung im Fischacher Gemeinderat: Wie Geschäftsführer Christian Goldammer sagte, habe man sich vor der Entscheidung für die Ansiedelung der Landliebe-Produktion alle Standorte angeschaut; in Aretsried habe sich die Möglichkeit zur Umsetzung ergeben. Die Unternehmensgruppe werde für Neu- und Umbau einen "unteren zweistelligen Millionenbetrag" investieren, so Goldammer. Bürgermeister Peter Ziegelmeier begrüßte die Entwicklung. "Das ist eine weitere erfreuliche Erweiterung des Standorts Aretsried." Er gehe davon aus, dass auch die Gemeinde Fischach mittelfristig davon profitieren werde, spielte er auf künftige Steuereinnahmen an.

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07.06.2024

Die mich sind das heute keine Marken mehr, die Qualität versprechen. Billigste Zutaten (Eigene Forschungsabteilung) wie noch billiger
das ganze hergestellt werden kann... und auch die Milch teilweise aus Polen importiert (siehe Weihenstephan) muss ich nicht haben.
Das ganze mit chemischen Aromen angereichert.... na ja wer´s mag.

07.06.2024

Volle Zustimmung. Wer einen echten Fruchtjoghurt will, kauft sich einen besten Naturjoghurt und rührt zerstampfe, tiefgekühlte Beeren ein. Sicher könnte man auch mit anderem pürierten Obst oder sonstigen natürlichen Geschmacksträgern wie Vanilleschoten experimentieren.
Wenn es zu sauer ist, kann man mit etwas braunem Zucker den Geschmack abrunden.
Das ist im Gegensatz zur handelsüblichen Chemiepampe eine Fruchtzubereitung mit 100% Obstanteil.

07.06.2024

echt klasse das hier mal wieder das Marken-Konklomerat dieses Unternehmens aufgelistet wird. Schon seit meiner Jugend boykottiere ich Produkte dieses Unternehmens und warum?
Wer erinnert sich noch an die harten Auseinandersetzungen über einen auskömmlichen MIlchpreis für die landwirtschaftlichen Erzeuger. Damals haben die Bauern gegen die Unternehmen protestiert denen insbesondere dieses Unternehmen mir ihrer Einkaufsmacht den Michpreis immer weiter nach unten gedreht haben.

Das hat nichts mit Europa, Bürokratie und Abbau von Diesel-Subventionen zu tun. Wenn ein auskömmlicher MIlchpreis an die Bauern bezahlt wird dann kostet der Joghurt halt ein paar Cent mehr und alle sind zufrieden. Den letzten Protest der Bauern gegen die Regierung haben ich daher kaum verstanden.

Mir ist klar das mein kleiner privater Protest da nichts bewirken wird, aber das mein Geld anderen Unternehmen oder direkt dem Bauern zukommt der damit auskömmlich wirtschaften kann macht mich eher zufrieden.