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Handball

22.01.2020

Am Ende fehlt die Körperlichkeit

Sieben Tore von Markus Walter (am Ball) reichten der SG 1871 Gersthofen nicht. Gegen den TSV Haunstetten II gab es eine 20:25-Niederlage.
Foto: Tiffany Pogacias

Warum die 20:25-Niederlage gegen Haunstetten auch positive Aspekte hat

Nach mitunter hitzigen 60 Minuten unterlagen die Handballer der SG 1871 Gersthofen zum Rückrundenauftakt dem favorisierten TSV Haunstetten II mit 20:25. Der Tabellenzweite der Bezirksoberliga untermauerte damit seine Aufstiegsambitionen.

Im Hinspiel hatte man gegen diesen Gegner nur denkbar knapp mit 29:30 verloren. Angesichts dessen waren die SGler hoch motiviert in die Partie gestartet. Nach sechs Spielminuten führte man überraschend mit 3:2, hatte jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit Haunstettens Marcus Seybold, der auf der linken Rückraumposition für mächtig Furore sorgte. Goran Tomov erledigte seine Aufgabe im 5:1 mit Bravour und konnte mehrere gefährliche Pässe unterbinden und direkt zum Gegenstoß überleiten. Doch im Angriff war man, wie schon im Hinspiel, mit der verkappten 3:2:1-Abwehr der Gäste überfordert. In der elften Minute war es dann so weit, und mehrere Passfehler und schlechte Torabschlüsse bescherten den Haunstettern eine 4:7-Führung. Dieser Abstand hielt sich bis zur 21. Minute konstant (6:9). Eine doppelte Überzahl nutzte die SG sogar zum 9:9, zur Pause lag man jedoch wieder 9:11 zurück.

Einer schönen Einzelaktionen von Markus Walter (7 Tore) war es zu verdanken, dass man bis zur 37. Spielminute nur mit einem Tor in Rückstand war. Da man sich in der Offensive schwertat, einfache Bälle zum Mitspieler zu bringen, und zahlreiche Tormöglichkeiten vergab, spielte man zwar mit, doch man konnte den Abstand nicht auf weniger als zwei Tore (19:21) verkürzen. Allein den Torhütern Müller und Wittgen war es in dieser Phase zu verdanken, dass man nicht weiter hinten lag. In den letzten Minuten konnte man sich nicht mehr vollends mit aller Körperlichkeit dem Gegner entgegenstellen.

Für die SG 1871 Gersthofen bedeutet dieses 20:25 zwar eine weitere Niederlage, doch Trainer Urban konnte diesem Spiel durchaus auch Positives abgewinnen, denn das Team hatte sich als Einheit präsentiert, in der jeder für jeden kämpfte.

Diesen geringfügigen Aufwärtstrend gilt es in die Partie gegen den TSV Friedberg II mitzunehmen. Anpfiff zur Begegnung mit der Bayernliga-Reserve ist am Samstag, 25. Januar um 14 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg. (AL)

SG 1871 Gersthofen: Wittgen, Müller (beide Tor), M. Kranz, B. Koppe, Erhard (2), Reisner (2), Pauler (2), Weigl, Markus Walter (7/1), Manuel Walter (1), Tomov (2), Feistle (4).

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