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Bezirksliga Süd

16.08.2019

Cosmos Aystetten zerlegt den TSV Friedberg

Stefan Schnurrer erzielte zwei der insgesamt fünf Aystetter Treffer gegen den TSV Friedberg.
Bild: Andreas Lode

Klare Verhältnisse beim 5:0, das auch noch höher hätte ausfallen können

Zweiter Saisonsieg im zweiten Spiel der englischen Woche. Nach dem 3:2-Erfolg beim TV Erkheim am vergangenen Sonntag gewann der SV Cosmos Aystetten gestern im Lokalkampf gegen den TSV Friedberg deutlich mit 5:0 (3:0). Klar, dass die Freude nach diesem Erfolg bei den Gastgebern sehr groß war, denn derartige Erfolgserlebnisse waren in den vergangenen Monaten beim Landesligaabsteiger äußerst selten.

Allerdings: Gegen den Neuling war vor allen Dingen im ersten Spielabschnitt bei den Hausherren nicht alles Gold was glänzte. Denn der Neuling aus dem Nachbarlandkreis hielt die Partie eine gute halbe Stunde offen, versäumte es jedoch, seine Angriffe zielstrebig zu Ende zu spielen oder scheiterte am sicheren Cosmos-Keeper Marc Kloss. Da machte sich vermutlich das Fehlen der beiden Angreifer Pietruska und Bunk bemerkbar. Nur gut, dass sich die Gastgeber effektiv wie selten zeigten. Nach einem Freistoß von Max Drechsler sorgte Stefan Schnurrer nach 18 Minuten für den Führungstreffer und erzielte nur sieben Minuten später nach Vorarbeit von Robert Markovic-Mandic das 2:0. Herrlich herausgespielt auch das 3:0, das Max Drechsler nach Pass von Florian Linder markierte. „Gerade vor den Standards der Aystetter habe ich meine Mannschaft gewarnt“, moserte Friedbergs Coach Ali Dabestani nach der Partie.

Sein Aystetter Kollege Marco Löring hatte dagegen nicht viel zu meckern. „Klar, bis zur Pause war es nicht unsere beste Leistung, doch danach haben wir die Aufgabe sehr gut gelöst und hätten sogar noch höher gewinnen können.“

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Löring hatte recht, denn nach der Pause sorgten die Seinen schnell endgültig für klare Verhältnisse. Nach Vorarbeit von Markovic-Mandic zimmerte Drechsler die Kugel zum 4:0 ins Netz, und dann versenkte Markovic-Mandic selbst einen Strafstoß (59./Foul an Köhler) zum 5:0 im Friedberger Kasten.

Gut für den Neuling, dass der Absteiger, der in der letzten halben Stunde zwar nur so vor Spielfreude glänzte, aber beste Möglichkeiten durch Markovic-Mandic, Marcel Burda oder auch den eingewechselten Neuzugang Niklas Kratzer vergab. Sonst hätte dieser Fußballnachmittag für Friedberg noch in einem Debakel enden können. Marco Löring war trotzdem mit seinem Team zufrieden. „Personell haben wir jetzt die Qual der Wahl. Das tut unserer Mannschaft gut.“

Am Sonntag (15 Uhr) tritt Cosmos im Allgäu beim FC Heimertingen an.

SV Cosmos Aystetten: Kloss – Schnurrer, Schmoll, Britsch, Heckel – Burda, Krug –Köhler (74. Michl), Drechsler (69. Kratzer), Linder (46. Tuksar) – Markovic-Mandic.

TSV Friedberg: Zimmermann – Bas, Pfeifer, Winter (46. Pereira), Fischer – Franz (66. Boser), Rajc – Baur, Bamario – Makowski (57. Bür), Seifert.

Tore 1:0 Schnurrer (18.), 2:0 Schnurrer (25.) , 3:0 Drechsler (34.), 4:0 Drechsler (50.), 5:0 Markovic-Mandic (59./Foulelfmeter). – Schiedsrichter Heider (München). – Zuschauer 150.

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