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Fußball

23.01.2020

Die Trainingsbälle liegen schon bereit

Fabian Wolf
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Fabian Wolf

Der SV Cosmos Aystetten beendet in einer guten Woche als erster Verein in der Region die Winterpause. Beim TSV Neusäß werden Sonderschichten eingelegt. Wer beim TSV Gersthofen Trainer werden könnte

In der Bundesliga rollt seit dem vergangenen Wochenende wieder der Ball, die Vereine in den unteren Amateurklassen befinden sich noch mitten in der Winterpause. Aber nicht mehr lange. Als erster Verein in der Region beginnt der SV Cosmos Aystetten am 1. Februar mit den Vorbereitungen auf die Frühjahrsrunde. Kurz darauf folgen dann die restlichen Teams. Bei den meisten Klubs wurden in den vergangenen Tagen bereits die Weichen für die kommende Saison gestellt, sprich die Trainerfrage geklärt. Auch der TSV Gersthofen steht dabei kurz vor dem Abschluss. Nachfolgend ein Überblick über den geplanten Start der Vorbereitung sowie über den Stand der Dinge bezüglich der Trainerstellen für die Saison 2020/2021.

Angesichts von zwölf Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten TV Bad Grönenbach in der Bezirksliga Süd kann man sich bei den Cosmonauten, die sich in diesem Winter der Halle völlig entsagt hatten, schon einmal mit dem Wiederaufstieg in die Landesliga befassen. Dabei werden die Blau-Weißen auch weiterhin auf die Kommandos von Trainer Marco Löring hören. „Es gibt keinen Vertrag. Die Zusammenarbeit zwischen Thomas Pflüger und mir beruht auf vollster Vertrauensbasis“, sagt der Coach, der die Seinen am 1. Februar zur ersten Übungseinheit bittet. Während der Vorbereitung treten die Aystetter auch zweimal in den Boxring. In den Testspielen geht es gegen die Topteams der Bezirksliga Nord.

Beim Spitzenreiter der Bezirksliga Nord wurde bereits zu Beginn des Jahres bekannt, dass die Trainer Florian Fischer und Mario Schmidt den Verein auf eigenen Wunsch zum Saisonende verlassen werden und es deshalb einen Wechsel auf der Kommandobrücke gibt. Als heiße Kandidaten für die Nachfolge wurden der in Gersthofen wohnende Ali Dabestani (zuletzt TSV Friedberg, derzeit ohne Verein) und die am Saisonende ausscheidenden Gerhard Hildmann (derzeit FC Ehekirchen) und Roland Bahl (derzeit TSV Aindling) gehandelt. „Es gibt viele Spekulationen“, sagt Abteilungsleiter Klaus Assum. „Wir arbeiten zur Zeit mit Hochdruck an der Neuverpflichtung eines Trainerteams und stehen kurz vor dem Abschluss.“ Die Bekanntgabe der Namen soll laut Assum „zeitnah erfolgen“. Schließlich sei die Verpflichtung des Trainers auch ein ausschlaggebender Punkt für die Verhandlungen mit den Spielern, von denen Manuel Lippe und Ricardo Anzano bereits zugesagt haben. Assum denkt schon weiter: „Noch ist offen, ob wir Bezirks- oder Landesliga spielen.“ Deshalb gelte es nun den Blick auf die letzten zehn Spiele im Frühjahr zu richten, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. „Die Mannschaft will aufsteigen, die Trainer wollen aufsteigen. Wir sind so nah dran und überzeugt, dass alle alles dafür geben werden.“ Trainingsauftakt ist am Montag, 10. Februar, das erste Testspiel findet am Samstag, 15. Februar, gegen den Bayernlisten Schwaben Augsburg statt.

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Als Tabellendritter der Bezirksliga Nord stehen die Lechtaler mitten im Aufstiegsrennen. Mit der Vorbereitung auf die letzten elf Spiele beginnen die Schützlinge von Trainer Paolo Mavros am 14. Februar. Schon jetzt trifft man sich jeden Donnerstag zum sogenannten Gemeindelauf, der auch dem Zusammenhalt dienen soll. Mavros wird auch weiterhin die Kommandos beim TSV geben. „Dazu braucht es keinen schriftlichen Vertrag“, sagt Abteilungsleiter Torsten Vrazic. Von den Führungsspielern haben bereits Kapitän Arthur Fichtner und Daniel Deppner zugesagt. Neben Mark Huckle (geht als Spielertrainer zum TSV Rehling) muss man sich auch um Ersatz für Fabian Wolf umsehen, der als spielender Co-Trainer künftig seinen Vater Stefan beim A-Klassisten SV Erlingen unterstützen wird.

Auch wenn der Abstand zum rettenden Ufer, dem Relegationsplatz in der Bezirksliga Süd, sieben Punkte beträgt, gibt man am Lohwald noch längst nicht auf. Die Rekonvaleszenten Florian Sedlak (Bänderverletzung), Moritz Schiele und Nico Rehm (beide Kreuzbandriss) schieben in der Winterpause ohne Winter unter der Anleitung von Raphael Schimunek sogar freiwillige Sonderschichten, um so schnell wie möglich wieder den Anschluss zu finden. Für die Motivation reicht der Gedanke an den Abstieg vor zwei Jahren. Diese Tragödie soll sich nicht wiederholen. Gespräche über eine Verlängerung mit Trainer Charly Pecher sind noch nicht geführt. „Wir hätten das gerne“, sagt Sportlicher Leiter Günther Hausmann, „egal, wo die Reise hingeht.“ Charly Pecher ist vom Klassenerhalt überzeugt und ruft seine Spieler zum Trainingsauftakt am 13. Februar.

Am 2. Februar startet der SCA mit der Vorbereitung auf die Restsaison in der Bezirksliga Nord. Mit Spielertrainer Peter Ferme wurde bereits verlängert, mit Co-Trainer Aldin Kahrimanovic will Abteilungsleiter Oliver Osterhoff nach dessen Rückkehr aus dem Urlaub Nägel mit Köpfen machen. Vom 27. Februar bis 1. März steht ein Trainingslager auf dem Programm, bevor es am 21. März mit einem Heimspiel gegen den TSV Nördlingen II wieder losgeht.

Die Zusamstädter haben bereits vor Weihnachten mitgeteilt, dass sowohl Christoph Kehrle (1. Mannschaft) als auch Fabian Knötzinger (2. Mannschaft/Kreisklasse Nord II) in der kommenden Saison als Übungsleiter das Sagen haben werden. Nach einer intensiven Hallenrunde, die erst mit der Teilnahme am schwäbischen Endrundenturnier in Günzburg endete, dürfen sich Spieler beider Teams noch bis Freitag, 7. Februar, ausruhen. Dann aber geht’s richtig los, damit die gesteckten Ziele (Klassenerhalt der „Ersten“ und Spitzenplatz der Reserve) erreicht werden können. (mit her)

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