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Schießen

30.01.2019

Ersatzschützen entscheiden das Gau-interne Duell

Jonas Naß

Welden triumphiert im Derby. Warum Ustersbach trotz zweier Niederlagen Zweiter bleibt

Spannende Begegnungen waren am fünften Wettkampftag der Luftpistolen-Schwabenliga Nord in Untermeitingen zu sehen. Nicht nur das Gau-interne Duell zwischen Ustersbach und Welden, sondern auch die beiden anderen Wettkämpfe waren an Spannung kaum zu überbieten.

Statistisch gesehen hätte es ein Spaziergang werden müssen

Im ersten Wettkampf musste Ustersbach gegen den Gastgeber Untermeitingen an den Schießstand treten. Statistisch gesehen hätte es für Ustersbach ein Spaziergang werden müssen, doch nur der an Position fünf gesetzte Jonas Naß konnte im Verlauf des Wettkampfes einen deutlichen Vorsprung herausarbeiten, sodass der Punkt mit 336:325 Ringen an Ustersbach ging. Alle anderen Paarungen waren bis fast zum letzten Schuss offen. An Position eins musste Thomas Pfeiffer auf den letzten drei Schüssen den Punkt mit 358:361 Ringen den Untermeitingern überlassen. Dominik Wiedemann fehlte auf den letzten beiden Schüssen ein Ring, um die Chance auf ein Stechen und damit den Siegpunkt zu erhalten. Mit 352:353 ging der Punkt knapp an den Gastgeber. Auch bei Markus Naß war es mit 348:353 Ringen knapp und der dritte Punkt und damit der Wettkampf verloren. Gabi Pfeiffer-Wiedemann konnte an Position vier ihr Duell mit 349:347 Ringen zum 2:3- (1743:1739-)Endstand gewinnen.

Direkt im Anschluss kam es zur Spitzenbegegnung zwischen Tabellenführer Welden und Verfolger Salgen. An Position eins musste Ludwig Fischer bereits nach zwei Serien gegen einen Sechs-Ringe-Rückstand ankämpfen. Am Ende ging der Punkt mit 361:367 an die Unterallgäuer. Auf der Zwei musste Benjamin Filbrich gesundheitlich angeschlagen mit 348:355 Ringen einen weiteren Punkt dem Gegner überlassen. Ebenso erging es Christian Knöpfle, der mit 349:363 Ringen den dritten Punkt und damit den Sieg an Salgen geben musste. Besser machten es Wolfgang Gruschka und Ersatzmann Günter Nadeler, die mit 347:344 und 348:339 Ringen die Punkte zum 2:3-(1753:1768-)Endstand holten.

Nachdem beide Mannschaften zuvor eine Niederlage einstecken mussten, standen Ustersbach und Welden im Gau-internen Duell unter Erfolgsdruck. Zudem wollte Welden unbedingt die Revanche für die Niederlage aus der Hinrunde nehmen. An Position eins lieferte sich Ludwig Fischer ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Thomas Pfeiffer, das am Ende knapp mit 358:357 Ringen an Ustersbach ging. An Position zwei konnte Benjamin Filbrich noch eins drauflegen und nahm mit 357:348 Ringen Dominik Wiedemann den Punkt ab. Auch auf Position drei zwischen Christian Knöpfle und Gabi Pfeiffer-Wiedemann ging der Punkt deutlich mit 358:349 Ringen nach Welden.

Jonas Naß holt beide Punkte

Jonas Naß und Wolfgang Gruschka steigerten sich im Vergleich zu den vorherigen Wettkämpfen enorm, am Ende hatte jedoch der Ustersbacher mit 363:356 Ringen die Nase vorn. Die Entscheidung zum 3:2- (1772:1759-)Sieg für Welden steuerte wieder einmal Günter Nadler gegen Günter Komplojer im Duell der Ersatzschützen bei. Nach dem 344:341 ging die Partie an Welden.

Trotz zweier Niederlagen bleibt Ustersbach auf Rang drei der Tabelle, da sich die Verfolger gegenseitig die Punkte abgenommen haben. Welden gibt nach einer Niederlage und einem Sieg die Tabellenführung an Salgen ab. (lf-)

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