Spiel der Woche

11.11.2019

Im Derby gab’s kein Durchkommen

Allein gegen mehrere Anhauser Abwehrspieler versuchte sich Dinkelscherbens Simon Achatz. Doch gegen beide Hintermannschaften gab es beim torlosen Unentschieden im Verfolgerduell kein Durchkommen.
Bild: Marcus Merk

TSV Dinkelscherben und SSV Anhausen lassen im Verfolgerduell der Kreisliga Augsburg keine Treffer zu und liefern eine Nullnummer der besseren Sorte ab

Ein 0:0 der besseren Art bekamen die 250 Zuschauer auf dem Kaiserberg zu sehen, wo sich der TSV Dinkelscherben und der SSV Anhausen im Verfolgerduell der Fußball-Kreisliga Augsburg torlos trennten.

Die Hausherren, seit begannen engagiert wollten die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison, den SSV Anhausen, von Beginn weg unter Druck setzen. Allerdings war mit diesen Bemühungen spätestens an der Strafraumgrenze Schluss, wirkliche Gefahr kam nicht zustande. Nach einer Viertelstunde kamen dann die Gäste besser ins Spiel und hatten mit den langen Bällen in die Spitze keine ernsthaften Probleme. In beiden Strafräumen passierte so gut wie nichts, sodass ein Abseitstreffer von Alexander Micheler in der 31. Minute der einzige Aufreger vor der Pause war.

Dinkelscherbens Trainer Michael Finkel reagierte mit einem Doppelwechsel, brachte Markus Zeller für Johannes Singl und Josef Kastner für Alexander Brecheisen. Vor allem Kastner sorgte für Belebung und so waren die Gastgeber dann wieder das spielbestimmende Team. Torchancen blieben aber weiterhin Mangelware. In der 53. Minute traf Maximilian Micheler eine Flanke nicht voll, sodass die Gästeabwehr ohne Probleme klären konnte. Nach einer Stunde dann auch der erste Versuch des SSV Anhausen, doch Alexander Micheler verzog deutlich. In der 78. Minute dann die erste Großchance der Partie, als Simon Motzet nach einem Freistoß zum Kopfball kam, doch Maximilian Wiedemann im SSV-Kasten war auf dem Posten und rettete das Remis.

Im Derby gab’s kein Durchkommen

Anhausens Keeper Wiedemann rettet das Unentschieden

Nur eine Minute später musste Anhausens Torhüter dann sein ganzes Können aufbieten, um gegen den frei auf ihn zulaufenden Thomas Kubina den Rückstand zu verhindern. In der 81. Minute rutschte Simon Achatz ein Flankenversuch über den Spann und der Ball senkte sich gefährlich aufs Anhauser Tor, doch Wiedemann war wieder zur Stelle und rettete Anhausen einen wichtigen Punkt im Derby.

Dinkelscherben bleibt nach dem zweiten Remis in Folge auch im siebten Spiel hintereinander ungeschlagen, während Anhausen seinem Ruf als Überraschungsmannschaft dieser Saison wieder einmal gerecht wurde.

TSV Dinkelscherben: Weber; Singl, Walter, Brecheisen, Kania, Achatz, Kubina, Wiener, Motzet, Berchtenbreiter, Micheler (Zeller, Kastner, Adler)

SSV Anhausen: Wiedemann; Hoffmann, Wenni, Schmid, Guggenberger, Duda, Micheler, Seipt, Schrettle, Müller, Kos (Kraus, Schwemmer, Hofmann)

Schiedsrichter: Kaltenegger (Steinheim). - Zuschauer: 250.

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