Bezirksliga Nord

14.08.2015

Kapitän Pistauer geht von Bord

Richtungswechsel: Nach acht Jahren verabschiedet sich Torwart und Kapitän Philipp Pistauer zum Liga-Konkurrenten FC Affing.
Bild: Marcus Merk

Aystetter Keeper wechselt zu einem Ligakonkurrenten

Nach dem 5:1-Derbysieg über den TSV Neusäß wartet für den SV Cosmos Aystetten mit der Freitagabend-Partie auswärts beim SC Bubesheim heute Abend das nächste Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga Nord. Doch am Mittwoch erreichte Trainer Paulo Mavros eine überraschende Nachricht. Torwart und Kapitän Philipp Pistauer wechselt nach acht Jahren vom SV Cosmos Aystetten zum Ligakonkurrenten FC Affing.

Nachdem Pistauer vom 19-jährigen Deniz Eryildirim (kam vom SV Mering) zwischen den Pfosten verdrängt wurde, wird der 36-Jährige mit sofortiger Wirkung beim FC Affing anheuern. Trainer Paulo Mavros ahnte von dieser Entscheidung. „Nachdem er so viel für den Verein getan hat, muss man seine Entscheidung akzeptieren“, so Mavros. Dennoch steht der Coach der Aystetter nun vor einem echten Problem: Keeper Eryildirim sollte sich auf keinen Fall verletzen oder aus anderen Gründen ausfallen. „Eine Saison mit nur einem Torwart zu bestreiten, ist ein gewaltiges Risiko“, weiß auch Mavros. Spätestens im Winter wird hier wohl nachgebessert.

Deutliche Antwort auf die kritisierte Transferpolitik

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Im Allgemeinen fand der Coach deutliche Worte für die oftmals kritisierte Transferpolitik: „Es heißt immer, wir kaufen Spieler ein, dabei stimmt das nicht“, sagt er. Weiter führt Mavros aus: „Ein Marco Strack kam beispielsweise aus der Kreisklasse, ein Simon Haas vom TSV Rehling. Durch gute Kontakte kommen wir an solche Spieler, die dann bei uns ihre Chance bekommen“, stellt Mavros klar. „Ein Sebastian Kinzel ist für mich ein gekaufter Spieler“, liefert er ein Beispiel hinterher.

Beim Sportlichen gibt sich der Übungsleiter hingegen kurz angebunden. Die zwei Aufstiegsaspiranten aus Bubesheim und Aystetten trennen derzeit in der Tabelle vier Punkte. Mavros: „Wir fahren nach Bubesheim und wollen weiterhin ungeschlagen bleiben, mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“ (luho)

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