Volleyball

02.10.2013

Punkte auch für die Verlierer

Zuversichtlich gehen die Damen des SC Biberbach in die neue Saison. Von links: Franziska Kücher, Sophie Burghardt, Babett Zeh, Sophie Zeh-Chromik, Laura Sager (vorne), Verena Habla, Eva Heißler und Viktoria Hiesinger.
Bild: SC Biberbach

Auch die Teams aus dem Augsburger Land gehen mit neuen Regeln an den Start. Große Saisonvorschau quer durch alle Spielklassen

Landkreis Augsburg Die Tage werden kürzer, die Temperaturen niedriger und die Hallensportler machen sich wieder daran, die Vorbereitung der Sommermonate im Punktspielbetrieb umzusetzen. Während im Tischtennis, Basketball und Handball der Punktspielbetrieb bereits begonnen hat, starten die meisten Volleyballteams am kommenden Wochenende in die Saison 2013/14.

Eine gravierende Änderung gibt es in der neuen Saison in der Zählweise der Partien: Der Sieger erhält künftig drei Punkte bei einem 3:0 oder 3:1. Bei „engen“ Partien (3:2) erhält der Sieger zwei, der Verlierer einen Punkt (siehe Nachgefragt). Eine Besonderheit gilt in dieser Saison für die Kreisliga West der Frauen. Hier gibt es keinen Absteiger, weil die untergeordnete Kreisklasse West in die Nord-Staffel integriert wurde.

Die AZ Augsburger Land stellt die Volleyball-Teams vor:

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Vor der vergangenen Saison hatten sich die Frauen des SC Altenmünster um Spielertrainerin Verena Wiedemann als einzige getraut, ihr Saisonziel konkret zu formulieren: Meisterschaft und Aufstieg. Beides hat geklappt. Nun treten sie als ungeschlagener Meister der Kreisliga West in der Bezirksklasse Schwaben Nord an. Mit konkreten Aussagen hält man sich heuer sehr zurück. Man will sehen, was die Saison so bringt.

Der SSV Anhausen stellt bei den Männern zusammen mit der SpVgg Auerbach-Streitheim das höchste Team. In der Bezirksliga Schwaben wollen sich die Anhausener von Saison zu Saison steigern. Damit sie diese Saison im vorderen Drittel mitmischen, sollen zwei Rückkehrer das Team verstärken. Wenn alle Spieler die Saison wieder ohne größere Verletzungen überstehen, ist das auf jeden Fall machbar.

Mit drei Mannschaften startet die SpVgg Auerbach-Streitheim in die kommende Punktrunde. Die Männer treten wieder in der Bezirksliga an, Schwabens höchster Liga. Mit den Damen I tritt der Verein in der Kreisliga West, mit den Damen II in der Kreisklasse Nord an. Zu den Saisonzielen schweigt man sich aus.

In der nächsten Saison schickt der SC Biberbach drei weibliche Jugendmannschaften in den Spielbetrieb. Ob es eine männliche Jugendmannschaft gibt, wird erst die nächsten Wochen entschieden. Die Damen starten zum vierten Mal in der Kreisklasse, dieses Jahr im Norden. Ziel ist es, der Relegation zu entgehen und den direkten Aufstieg zu schaffen. Dafür müssen sie jedoch Erster werden. Mit einem 3:0-Heimsieg gegen den VSC Donauwörth II hat man dazu schon einen ersten Schritt gemacht.

TSV Gersthofen stellt die höchstklassige Mannschaft

In der Abteilung Volleyball des TSV Gersthofen steht die Jugendarbeit weit oben, in vier Altersklassen sind Mädchenmannschaften am Start. Im Erwachsenenbereich werden zwei Frauenmannschaften in der Kreisklasse Nord und der Bezirksliga Schwaben gestellt. Damit stellen die Frauen des TSV Gersthofen das klassenhöchste Damen-Team im Landkreis. Die Damen II haben in der Kreisklasse den Aufstieg über die Relegation verpasst. In der Mannschaft Damen I steht die Integration neuer Spielerinnen aus dem eigenen Jugendbereich sowie aus anderen Mannschaften im Vordergrund. Neu ist eine Spielgemeinschaft bei den Herren zusammen mit dem SC Biberbach, die in der Hobbyrunde spielt.

Der Webseite des FC Langweid ist zu entnehmen, dass zwei Damenteams und eine Hobbymannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. Beide Damenmannschaften sind in der Kreisliga West aktiv.

Der TSV Meitingen hat kommende Saison nur noch jeweils eine Frauen- und Männer-Mannschaft und eine Hobbymannschaft im Spielbetrieb. Die Damen spielen in der Kreisliga West und setzen sich hauptsächlich aus Jugendspielerinnen zusammen. Die Herren spielen nach ihrem Abstieg aus der Bezirksliga in der Bezirksklasse Schwaben und setzen sich aus Erfahrenen und Jugendspielern zusammen. Mit ihrem neuen Trainer Oliver Schley, der aus München kommt und in Langweid wohnt, will die Truppe wieder neu angreifen.

Die Männer des TC Nordendorf streben in der Bezirksklasse Schwaben einen vorderen Platz an, wollen aber nicht aufsteigen. Mit dem Aufstieg wäre eine Jugendmannschaft notwendig, die die Schmuttertaler jedoch derzeit nicht darstellen können. Der TCN lässt sich mit dem Saisonstart noch ein bisschen Zeit: Durch den kurzfristigen Rückzug eines Friedberger Teams gehen die Cracks um Spielertrainer Anton Gleich erst ab dem 26. Oktober auf Punktejagd.

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